FlexiFuel-SOFC

Entwicklung eines neuen und hocheffizienten Biomasse-Mikro-KWK-Systems basierend auf einer Festbrennstoff-Vergasertechnik sowie einer Festoxid-Brennstoffzelle (SOFC)

  • Projekt-Nr.250075
  • Laufzeit 05/2015 - 04/2019

Das EU-Horizon-2020-Projekt "FlexiFuel-SOFC" zielt auf die Entwicklung einer neuen innovativen, hocheffizienten und Brennstoff-flexiblen Biomasse-Mikro-KWK-Technologie, bestehend aus einem kleinen Festbettvergaser, einer kompakten Gasreinigungsanlage und einer Festoxid-Brennstoffzelle (SOFC). Die Technologie wird für einen Nenn-Leistungsbereich von 25 bis 150 kW entwickelt und soll neben einem sehr breiten Brennstoffspektrum (Holz-Pellets und Hackschnitzel mit verschiedenen Größen und Feuchtigkeitsgehalten, Energiepflanzen mit kurzen Umtriebszeiten, ausgewählte Agrarreststoffe), auch hohe elektrische und Gesamtwirkungsgrade sowie extrem geringe gasförmige und Partikelemissionen aufweisen. 

Dieses Ziel soll erreicht werden durch eine Brennstoff-flexible Vergasertechnik mit geringen Partikel- und Kondensat-Emissionen im Produktgas (was den Aufwand zur Gasreinigung reduziert), einem integrierten Ansatz zur Minderung von Staub, HCl, Schwefel- und Teer-Emissionen, in Kombination mit einer Festoxid-Brennstoffzelle (SOFC), die bestimmte Restmengen von Teer-Emissionen im Produktgas toleriert.

Um das Ziel einer robusten, energie- und kosteneffizienten Feuerungsanlage zu erreichen wird eine Gesamtmethodik zur Anwendung kommen, die unterteilt ist in einen Technologie-Entwicklungsteil (basierend auf Prozesssimulationen, Computer Aided Design der einzelnen Einheiten und des Gesamtsystems, Testanlagenbau, Durchführung und Auswertung von Testläufen, Risiko und Sicherheits-Analysen) sowie einem Teil zur Technikfolgenabschätzung, welcher techno-ökonomische Risiko-, Umwelt- und Gesamtwirkungsanalysen, sowie Marktstudien in Bezug auf die möglichen Potenziale für die Anwendung der neuen Technologien umfasst. Zusätzlich sollen die Projektergebnisse umfassend aufbereitet und kommuniziert werden. Innerhalb des Konsortiums ist das Wuppertal Institut für die Umwelt- und Gesamtwirkungsanalyse (environmental and overall impact assessment) sowie für die Publikation und Verbreitung von Projektergebnissen verantwortlich.


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