ReSek

Ressourcenschonung durch eine stoffstromorientierte Sekundärrohstoffwirtschaft

  • Projekt-Nr. 350234
  • Laufzeit 11/2014 - 03/2017

Ziel dieses Vorhabens ist es unter Nutzung der im Projekt "Ermittlung des Beitrages der Abfallwirtschaft zur Steigerung der Ressourcenproduktivität sowie des Anteils des Recyclings" entwickelten Bottom-up-Methode die Datenbasis zur Berechnung der entsprechenden Indikatoren zu erweitern, zu aktualisieren und in Zeitreihen von 2007 bis 2013 darzustellen. Ausgehend von einer stoffstromspezifischen Gliederung soll näherungsweise das gesamte Aufkommen an Sekundärrohstoffen in ein erkennbares Verhältnis zum gesamten Materialaufwand der Volkswirtschaft (DMI und RMI) gesetzt werden. Zu diesem Zweck werden - neben einer Analyse des Abfallaufkommens nach Materialkategorien - 30 mengenrelevante Materialien vertieft untersucht. Mithilfe der im Vorgängerprojekt entwickelten Indikatoren DERec (Direct Effects of Recovery) und DIERec (Direkt and Indirect Effects of Recovery) soll die Schonung der Primärrohstoffe beschrieben und erfasst werden.

Darüber hinaus sollen auch die energetischen und monetären Einspareffekte durch Substitution von Primär- und Sekundärrohstoffen abgeschätzt werden.

Das Projekt gliedert sich in folgende vier inhaltliche Arbeitspakete (AP):

AP1: Abfallaufkommen nach Stoffströmen

  • Stoffstromgliederung für die Materialkategorien Biomasse, Metalle, Mineralien und Kunststoffe aus Abfallstatistiken und Verbändeinformationen

AP2: Verwertungswege nach Abfallhierachie

  • Auswahl und vertiefende Untersuchungen für 30 Materialien

AP 3: Vergleichsbilanzen zur Primärproduktion

  • Ermittlung relevanter Einsatzbereiche und entsprechender Substitutionsfaktoren
  • Berechnung der Indikatoren DERec, DIERec sowie die Saldi der KEA für Primär- und Sekundärmaterialien

AP4: Verwertungseffekte auf volkswirtschaftlicher Basis

  • Rohstoff-, Material- und Energieeinsparungen im Zeitverlauf und Diskussion
  • Abschätzung volkswirtschaftlicher Kosteneinspareffekte im Zeitverlauf