Ecodesign Impact Assessments

EU-Rahmenvertrag ENER/C3/2016-542 über die Durchführung von Folgenabschätzungsstudien im Zusammenhang mit der Umsetzung von Ökodesign und Energiekennzeichnung sowie anderer damit zusammenhängender politischer Instrumente

  • Projekt-Nr.251524
  • Laufzeit 11/2017 - 11/2021

Das Projektkonsortium unterstützt die Kommission dabei, eine objektive und unvoreingenommene Beurteilung der Auswirkungen verschiedener technischer und politischer Optionen vorzunehmen. In den Folgenabschätzungsstudien für Produktgruppen im Rahmen der Ökodesign-Rahmenrichtlinie werden die wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Auswirkungen verschiedener politischer Optionen zur Umsetzung bzw. Erreichung der spezifischen und allgemeinen Ökodesign-Anforderungen bzw. der Anforderungen an die Energiekennzeichnung bewertet.

Die indikativen politischen Optionen für die zu analysierenden Produktgruppen sind:

  • Business as Usual, also keine neue Durchführungsmaßnahme oder Überarbeitung einer bestehenden Maßnahme
  • Einführung verbindlicher spezifischer und generischer Ökodesign-Anforderungen an Produkte, gegebenenfalls einschließlich möglicher Wechselwirkungen mit den einschlägigen Rechtsvorschriften der Gemeinschaft und/oder von Drittländern
  • Ergänzende oder alternative politische Maßnahmen, wie beispielsweise die Energiekennzeichnung (obligatorisch/freiwillig)
  • Selbstregulierung

Die Kriterien für die Analyse sind:

  1. Effektivität: Analyse, wie erfolgreich die Maßnahmen der EU bei der Verwirklichung ihrer Ziele waren;
  2. Effizienz: unter Berücksichtigung des Verhältnisses zwischen den von einer Intervention genutzten Ressourcen und den durch die Intervention bewirkten Veränderungen (die positiv oder negativ sein können);
  3. Relevanz – Untersuchung des Zusammenhangs zwischen den Bedürfnissen und Problemen der Gesellschaft und den Zielen der Intervention.