FlexGeber

Demonstration von Flexibilitätsoptionen im Gebäudesektor und deren Interaktion mit dem Energiesystem Deutschlands

  • Projekt-Nr.151236
  • Laufzeit 10/2017 - 01/2020

Für die Transformation des gesamten Energiesystems Deutschlands in allen Sektoren bedarf es der gezielten Nutzung und Bewirtschaftung von Flexibilitäten im Energiesystem, um auf den steigenden Anteil fluktuierender erneuerbarer Energien aus Wind und Sonne und damit die starken zeitlichen Schwankungen in der Stromproduktion zu reagieren.

Innerhalb des FlexGeber-Projekts wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neuartige Wärme- und Kälteerzeugungstechnologien sowie neue Lösungen zur Steigerung und Qualitätssicherung der Energieeffizienz und zur Integration erneuerbarer Energien demonstrieren. Dies erfolgt in drei Fallstudien: eine im Sektor Gewerbe, Handel und Dienstleistungen (GHD) sowie zwei in der Industrie. Diese Case Studies sollen zeigen, wie sich die einzelnen Energiedienstleistungen Strom, Wärme und Kälte effizienter gestalteten lassen und wie durch Verknüpfung das Potenzial zur Flexibilisierung in der Industrie und im GHD-Sektor gesteigert werden kann. Hierfür entwickeln die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Markt- und Betreibermodelle, welche die Schnittstellen der Sektoren Wärme/Kälte und Strom adressieren und die Einbindung der GHD- und Industriebetriebe in die Energiewirtschaft ermöglichen. Die identifizierten Flexibilitätsoptionen in Nichtwohngebäuden binden sie in ein regionales und deutschlandweites Energiesystem- und Energiemarktmodell ein, um deren Interaktion mit dem Energiesystem und die damit verbundenen Auswirkungen zu bewerten.

Das Wuppertal Institut ist an dem Vorhaben insbesondere mit Analysen zum Nutzerverhalten und zur Optimierung der Organisationsprozesse sowie zur Gebäudetypisierung, Potenzialbestimmung und Tool-Entwicklung beteiligt.