C.O.T.

Circle of Tools: Entwicklung und Erprobung geschlossener CE-Konzepte für die metallverarbeitende Werkzeug- und Schneidwarenindustrie

  • Projekt-Nr.451580
  • Laufzeit 07/2019 - 06/2022

Das Projekt Circle of Tools setzt bei der Zielsetzung einer Circular Economy an, nach der Abfall weitestgehend vermieden werden sollte und Rohstoffe so lang wie möglich im Wirtschaftskreislauf gehalten werden. Im Sektor der Metallwaren ist eine spezifische Rückführung von Material derzeit kaum möglich, das Umschmelzen von erfasstem Schrott führt zum Verlust von hochwertigen Werkzeugstählen. Zentrales Anliegen des Projektes ist es, regionale Stoffkreisläufe in der metallverarbeitenden Industrie zu schließen – mit dem Schwerpunkt auf (Hand-)Werkzeuge und Schneidwaren.

Ziel ist es durch Re-Manufacturing und Re-Engineering die Nutzungsdauer der mit hohem Energie- und Ressourcenaufwand erzeugten Metalle über nachfolgende Produkte zu verlängern. Die Ansätze sollen unternehmensübergreifend aufgestellt werden und erfordern eine digital unterstützte Logistikkette. Als Ergebnis des Verbundprojekts wird die Kaskadennutzungen sowie geeignete Geschäftsmodelle entwickelt, bewertet und modellhaft umgesetzt mit den Industriepartnern TKM, KIRSCHEN-Werkzeuge, P.F. FREUND & CIE. Und Plan Consult sowie mit den Forschungspartnern Bergische Universität Wuppertal (Lehrstuhl für Neue Fertigungstechnologien und Werkstoffe) sowie dem Wuppertal Institut. Mithilfe eines Leitfadens wollen die Forschenden eine Übertragbarkeit auf andere Branchen und Regionen ermöglichen, um weitere Kaskadennutzungsmodelle beispielsweise im Bergischen Land erfolgreich anzustoßen und zu etablieren.

Das Projekt Circle of Tools fördert das Bundesministerium für Bildung unf Forschung (BMBF) seit dem 1. Juli 2019 für eine Laufzeit von drei Jahren.


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