wpn2030

Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030

  • Projekt-Nr.452118
  • Laufzeit 02/2020 - 12/2020

Die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDGs) sind ein globaler Plan, der weltweit allen Menschen ein gutes Leben in Frieden und einer intakten Umwelt ermöglichen soll. Diese Ziele stellen eine enorme Herausforderung hinsichtlich des nötigen sozialen, ökonomischen und ökologischen Wandels dar. Gefragt sind hierbei maßgeblich Orientierung, Innovation und Kooperation, ebenso wie Inter- und Transdisziplinarität. In diesem Prozess kann und muss Wissenschaft einen entscheidenden Beitrag leisten.

Mit der Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030 (wpn2030) hat die Wissenschaft die Möglichkeit, dies im Rahmen der 2030 Agenda und der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie wirksam umzusetzen. Co-Träger der Plattform sind SDSN Germany (Sustainable Development Solutions Network Germany), DKN Future Earth (Deutsches Komitee für Nachhaltigkeitsforschung in Future Earth) und das Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS Potsdam). Alle drei Institutionen haben eine Co-Vorsitzende für den Lenkungskreis der wpn2030 entsandt: Prof. Dr. Christa Liedtke, Leiterin der Abteilung Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren am Wuppertal Institut und seit 2018 im Lenkungsausschuss von SDSN Germany, Prof. Dr. Daniela Jacob von DKN Future Earth und Prof. Dr. Patrizia Nanz vom IASS Potsdam. Gemeinsam verantworten sie die inhaltliche und operative Ausgestaltung der wpn2030-Arbeit.

Prof. Dr. Christa Liedtke verfolgt als Co-Chair vor allem drei inhaltliche Punkte, die unter anderem auch Synergien zum Wuppertal Institut schaffen:

  • Erstellung eines Visionspapiers zur zukünftigen Kommunikation von wpn2030 mit verschiedenen Kommunikations-/Interaktionsformaten
  • Kommunikationsthema in den Beirätedialog zwischen Wissenschaft und Politik einbringen und diesen Prozess intensiv begleiten
  • Nachhaltiges Leben und Wirtschaften gestalten mit Blick auf SDG 12 "Für nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sorgen" und Lebensstilforschung