Für ein zukunftsfähiges Europa im 21. Jahrhundert

Forscherin des Wuppertal Instituts beim New Vienna Congress

Konferenz
  • News 25.11.2016

200 Jahre nach dem legendären Wiener Kongress zur Neuordnung Europas 1814/1815 hat sich der New Vienna Congress zum Ziel gesetzt, ein zukunftsfähiges Europa des 21. Jahrhunderts aktiv mitzugestalten. Dazu waren Europäer/-innen aus allen Mitgliedsstaaten, aus verschiedenen Sektoren und Organisationen im Vorfeld des Kongresses am 3. November zu einer Reihe von "Labs" eingeladen, Herausforderungen zu diskutieren und zeitgemäße Narrative für das Europa von heute zu entwickeln. Mit dabei war auch Verena Hermelingmeier, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Berliner Büro des Wuppertal Instituts: Als Teilnehmerin des Labs "Zivilgesellschaft" repräsentierte sie auf dem Kongress die "Stimme der Solidarität." Zur Vorbereitung auf die Veranstaltung hatten die sieben Labs Workshops von je zweieinhalb Tagen abgehalten und die Ergebisse kondensiert. Vor hochrangigen Gästen wie dem Europaparlamentspräsidenten Martin Schulz, dem Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker sowie dem amtierenden österreichischen Bundeskanzler Christian Kern präsentierten fünf von insgesamt 60 Lab-Teilnehmern ihre Ergebnisse als "Stimmen Europas". Eine weitere Präsentation dieser Ergebnisse soll in Kürze im europäischen Parlament stattfinden. Der Auftritt der "Stimmen Europas" auf dem New Vienna Congress ist im Videomitschnitt (ab Minute 25) zu sehen.

Auf dem Podium diskutierten (v.l.n.r.) die Moderatorin Mari Lang, der österreichische Bundeskanzler Christian Kern, der Präsident des Europäischen Parlamentes Martin Schulz, der Präsident der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker und der österreichische Vizekanzler und Bundesminister Reinhold Mitterlehner. Quelle: BKA / Andy Wenzel