Der digitale Wandel

Die neue Ausgabe des FactorY-Magazins widmet sich dem Thema Digitalisierung

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  • News 11.06.2018
FactorY-Magazin

Von der Digitalisierung kann die Umwelt profitieren: Mit der Vernetzung sind enorme Einsparungen in der Kreislaufwirtschaft, in den Haushalten und bei der Mobilität möglich. Eine Energie- und Ressourcenwende ist demnach ohne Digitalisierung kaum zu stemmen. Gleichzeitig behindert sie diese durch mehr Verbrauch für mehr Geräte, höhere Datenvolumina und schnellere Verbindungen.
Zwei der drängendsten Probleme der heutigen Zeit, der Klimawandel und der Demokratieverlust, sind eng mit der rasanten technologischen Entwicklung verbunden. Diese ist auch als "Digitalisierung", "Industrie 4.0" oder das "Internet der Dinge" (Internet of Things, IoT) bekannt.
Das Gemisch aus technischer und gesellschaftlicher Veränderung verlangt verantwortungsvolles, vernetztes Forschen und Handeln abseits des bisherigen "Weiter so". Daher thematisiert die neue FactorY das Thema Digitalisierung. Die Autorinnen und Autoren unternehmen den Versuch, den Wandel und seine erhofften wie befürchteten Folgen zu beschreiben.

Beispielsweise skizziert Dr. Henning Wilts, Leiter des Forschungsbereichs Kreislaufwirtschaft am Wuppertal Institut, die Möglichkeiten einer durch Digitalisierung erfolgversprechenderen Circular Economy. Verena Kern, freie Journalistin im Redaktionsteam des Online-Magazins klimareporter (vorher klimaretter), richtet den Blick in die ressourceneffiziente Produktionspraxis mit neuen Verfahren, wie 3D-Druck und Big Data. Über die Ansätze, die Verkehrswende mit digitaler Mobilität zu erreichen, berichtet ihre Kollegin Susanne Götze. Susanne Schwarz, ebenfalls Klimareporterin, widmet sich dem ökologisch-sozialen Wandel durch digitale Start-ups. Der Rebound-Experte Tilman Santarius, ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter am Wuppertal Institut, nimmt sich der Digitalisierungseffekte bei den Themen Energie, Ressourcen, Rebound und Datenschutz an.
Dr. Carolin Baedeker, stellvertretende Leiterin der Abteilung Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren am Wuppertal Institut, stellt in ihrem Beitrag die Ergebnisse ihrer Reallabor-Forschung vor. Diese zeigen, wie sich mit smarten nutzerzentrierten Lösungen zu Hause und im Büro Energie sparen lässt. Professor Dr. Armin Reller vom Institut für Materials Resource Management an der Universität Augsburg spricht im Interview über den Ressourcenaufwand der Digitalisierung und wie sich dieser begrenzen lässt.

Diese und weitere Artikel rund um die Digitalisierung sind im neuen FactorY-Magazin im nachfolgendem Link kostenfrei als Download verfügbar. Herausgegeben wird das Magazin vom Wuppertal Institut und der Effizienz-Agentur NRW.


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