Monitoringbericht zur "Grünen Hauptstadt Europas 2017" vorgestellt

Online-Befragung und Wirkungsanalyse in vier ausgewählten Handlungsfeldern

Zeche Zollverein Essen
  • News 12.10.2018
Vorstellung des Monitoring-Berichts zu ausgewählten Handlungsfeldern der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017 v. l.: Gerda Kassner, Stabsstelle "Grüne Hauptstadt Agentur", Matthias Sinn, Leiter des Umweltamtes und Projektteamleiter der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017, Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal Instituts, und Simone Raskob, Umwelt-, Bau- und Sportdezernentin und Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017. Foto: Elke Brochhagen

Der Titel "Grüne Hauptstadt Europas 2017" zeichnet seit 2008 Großstädte aus, die sich dauerhaft für hohe Umweltstandards und eine nachhaltige Entwicklung einsetzen. Mit der Auszeichnung der Stadt Essen für das Jahr 2017 wurde sowohl ihr bisheriges Engagement unter anderem in den Themen Klimawandel, Verkehr, Umwelt- und Ressourcenschutz gewürdigt als auch ihre Bestrebungen, den ökonomischen Strukturwandel in der Stadt nachhaltig zu bewältigen.
Umso bedeutsamer ist es daher, festzuhalten, in welcher Weise die Projekte und Aktivitäten zur Grünen Hauptstadt Europas in der Stadt Wirkungen erzielt haben. Diese und weitere Fragen waren der Gegenstand der Begleitforschung zur Grünen Hauptstadt, die von einem Team von Forscherinnen und Forschern des Wuppertal Instituts, der Universität Duisburg-Essen, der Ruhr-Universität Bochum und der Technischen Universität Dortmund umgesetzt wurde. Der nun vorliegende Bericht ist Teil der Dokumentation, die die Stadt Essen an die Europäische Kommission als Abschlussbericht der Grünen Hauptstadt richten wird.

Im Rahmen der Begleitforschung zur "Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017" führte das Projektkonsortium eine Online-Befragung mit Essener Bürgerinnen und Bürgern durch. Ziel war es, den Bekanntheitsgrad des Projektes in der Stadt zu erkunden, die Qualität von Veranstaltungen einzuschätzen, Projekte und Produkte in Erfahrung zu bringen sowie die Wirkungen der Grünen Hauptstadt bei den Teilnehmenden abzuschätzen. Die Befragung ergab, dass viele Teilnehmende etwas Bedeutsames und Positives mit der Grünen Hauptstadt verbinden. So entwickelten viele einen großen Stolz und würdigten den Wandel von der "grauen, stickigen Vorzeit" hin zu einer "grünen, liebenswerten Großstadt". Darüber hinaus befürworteten knapp ein Drittel der Teilnehmenden den Titel und sprachen sich dafür aus, dass Essen durch diesen einen Image-Gewinn erzielen kann, welcher weit über die Grenzen des Ruhrgebietes hinausweist. Zudem erhofften sich die Teilnehmenden auch eine Steigerung der Attraktivität Essens als Wirtschaftsstandort.

Über die Befragung hinaus wurden anhand vierer ausgewählter Handlungsfelder die Wirkungen der Aktivitäten zum Hauptstadtjahr in der Stadt bewertet. Die umfasst die Handlungsfelder Grünflächen, Mobilität, Luftqualität und Nachhaltige Beschäftigung

Der Abschlussbericht kann im nachfolgenden Link aufgerufen werden.