SDSN-Auftakttreffen am Wuppertal Institut

Deutschlandreise des Sustainable Development Solutions Networks (SDSN) Germany

Nachhaltigkeit
  • News 07.03.2019
Gruppenfoto SDSN-Auftakttreffen am Wuppertal Institut
Auftakttreffen am Wuppertal Institut (von links): Prof. Dr. Christa Liedtke (Wuppertal Institut), Jacqueline Götze (SDSN Germany), Berthold Schneider (Oper Wuppertal), Adolf Kloke-Lesch (SDSN Germany) und Dorothea Schostok (Wuppertal Institut). Quelle: Wuppertal Institut

Zum Auftakt seiner Deutschlandreise war das Sustainable Development Solutions Network (SDSN) Germany am 6. März 2019 zu Gast am Wuppertal Institut. Das SDSN Germany bündelt Wissen, Erfahrung und Kapazitäten deutscher Wissenschafts-, Wirtschafts-, und zivilgesellschaftlicher Organisationen, um eine nachhaltige Entwicklung Deutschlands und deutsches Engagement für nachhaltige Entwicklung weltweit zu fördern. Das Wuppertal Institut ist eine von 21 deutschen Organisationen, die im globalen SDSN und damit auch im SDSN Germany Mitglied ist.

Prof. Dr. Christa Liedtke, Leiterin der Abteilung Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren und Mitglied im Lenkungsausschuss von SDSN Germany, und Dorothea Schostok, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Zukünftige Energie- und Industriesysteme am Wuppertal Institut und Leiterin des Projektes "Fallstudie Nachhaltigkeitsstrategie NRW", diskutierten gemeinsam mit dem Geschäftsführenden Direktor von SDSN Germany, Adolf Kloke-Lesch, sowie Jacqueline Götze, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der SDSN Germany Geschäftsstelle, über zukünftige Kooperationen.
Im Fokus standen neben einem fachspezifischen Austausch, wie etwa zur Adaption von Good-Practice-Beispielen der NRW-Nachhaltigkeitsaktivitäten – darunter Konsumindikator "Ressourcenverbrauch privater Haushalte" und NRW-Nachhaltigkeitsanleihen – auch übergreifende Aspekte der Sustainable Development Goals (SDGs). Dazu zählen beispielsweise der Umgang mit Populismus in der Nachhaltigkeitsdebatte sowie Sensibilisierung und Kommunikation von Nachhaltigkeit.

Geprägt war der Austausch durch einen spontanen Besuch von Berthold Schneider (Intendant der Wuppertaler Oper), der derzeit mit Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts, die Jobs tauscht. Die Sicht des Opernintendanten auf die Verbindung von Kunst und Nachhaltigkeit eröffnete neue Sichtweisen und lenkte den Blick von künstlerischen Produkten hin zu künstlerischen Strategien und der damit verbundenen Chance, aufkommende Fragen anders zu interpretieren und neu zu stellen.