Neue industrielle Revolution

Synergien und Herausforderungen der Industrie 4.0 und der Kreislaufwirtschaft

Publikation
  • News 30.04.2019

Seit Jahrzehnten basiert insbesondere in Europa das Wachstum des Wohlstandes auf einer übermäßigen Nutzung der Ressourcen, was auch mit Emissionen und anderen Umweltauswirkungen verbunden ist. Um die negativen Folgen der Ressourcen-Inanspruchnahme auf ein verträgliches Maß zu reduzieren, bedarf es effizienterer Methoden. Ein Beispiel hierfür ist das Recycling von Abfall in Sekundärrohstoffe. Diese Methode schont die natürlichen Ressourcen und vermeidet das übliche "Downcycling" von Materialien, bei dem sich die Qualität des Materials mit jedem Zyklus verringert. Ein radikaler Übergang von der Abfallwirtschaft hin zu einer Kreislaufwirtschaft könnte dazu beitragen, die Verbrauchs- und Produktionsmuster nachhaltiger zu gestalten.

Dr. Henning Wilts, Leiter der Abteilung Kreislaufwirtschaft am Wuppertal Institut, Oliver Lah, Leiter des Forschungsbereichs Mobilität und internationale Kooperationen in der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut, und Laura Galinski, ehemalige Mitarbeiterin der Abteilung Kreislaufwirtschaft, schrieben im eBook "Industry 4.0: Empowering ASEAN for the Circular Economy" den Beitrag "The Evolution of Industry 4.0 and its Impact on the Knowledge Base for the Circular Economy". Darin stellen sie die Synergien und Herausforderungen vor, die bei der Schnittstelle der Innovationspfade auftreten können – insbesondere bei verfügbaren und bereitgestellten Daten, Informationen und Wissen als entscheidende Aspekte in beiden Konzepten. Das Autorenteam macht deutlich, dass es völlig neue Governance-Ansätze braucht, um die Felder auf verschiedenen räumlichen Ebenen zu vernetzen.

Die vollständigen Artikel steht auf dem Publikationsserver des Wuppertal Instituts in den nachfolgenden Links kostenfrei zum Download zur Verfügung.