Klimawandel – Geschichten von morgen

Symposium und Auftakt zur neuen interdisziplinären Veranstaltungsreihe

  • Termine 18.05. - 19.05.2019
  • Ort Wiesbaden

"Klima 2050" ist eine neue interdisziplinäre Veranstaltungsreihe des Künstlervereins Walkmühle, die sich künstlerisch, wissenschaftlich und aktiv mit dem Thema des Klimawandels befassen möchte. Die Auswirkungen des Klimawandels, der Kohleausstieg, der Dürresommer 2018, das Artensterben, kritische Befunde zur Luftverschmutzung, der Dieselskandal und die zahlreichen Schülerinnen und Schüler, die mit der Initiative "Fridays for Future" für mehr Klimaschutz auf die Straße gehen. Die Diskurse um das Themenfeld Klima sind weltweit präsent, weisen jedoch zahlreiche Widersprüche auf.

Wie sieht die Welt in 30 Jahren aus, wenn das Verhältnis zu den natürlichen Lebensgrundlagen nicht grundlegend neu gestaltet wird? Welchen Beitrag können Kunst, Film und Literatur leisten, um die Umsetzung der von wissenschaftlichen Erkenntnissen belegten notwendigen Veränderungen im Umgang mit klimarelevanten Verhalten bei zuführen?
Während des Symposiums, das am 18. bis 19. Mai 2019 in Wiesbaden stattfindet, versuchen Schriftstellerinnen und Schriftsteller, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Akteure aus den relevanten Disziplinen unter Einbeziehung der aktuellen Forschung, die komplexen Hintergründe zu beleuchten und eine Zukunftsprognose aufzustellen. Neben künstlerischen Positionen und einer szenischen Lesung stellen Forschende Szenarien und Prognosen der Klimaforschung für das Jahr 2050 vor und beleuchten ihre Auswirkungen. 

Die Veranstaltung beginnt am 18. Mai ab 19 Uhr in der Wiesbadener Walkmühle mit einer Ausstellungseröffnung und Vorstellung der künstlerischen Positionen. Am Sonntag, 19. Mai, hält Prof. Dr.-Ing. Philipp Schepelmann, Projektleiter im Forschungsbereich Stadtwandel am Wuppertal Institut, ab 11 Uhr einen Vortrag über die anthropogenen Ursachen des Klimawandels.

In den nachfolgenden Links sind weitere Informationen zur Veranstaltung zu finden.