Erfahrungen mit Stadtwerke-Neugründungen

Japanische Delegation zu Gast am Wuppertal Institut

Deutsche und japanische Flagge
  • News 02.07.2019
Gruppenbild japanische Delegation
Die japanische Delegation besuchte am 26. Juni 2019 das Wuppertal Institut. Quelle: Wuppertal Institut/Tore Krenkel

Eine Delegation aus der japanischen Stadt Miyako besuchte am 26. Juni 2019 das Wuppertal Institut, um sich über das deutsche Modell der Stadtwerke und die lokalen Chancen der Energiewende zu informieren. Die elfköpfige Delegation wurde vom Bürgermeister Masanori Yamamoto der über 50.000-Einwohner-Stadt angeführt.
Die Delegation, bestehend aus Führungskräften der örtlichen Stadtverwaltung, Unternehmensvertretenden sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, informierte sich über die Erfahrungen, die in Deutschland bei der Unternehmensgründung von Stadtwerken gemacht hat und welche Aufgaben der deutsch-japanische Energiewenderat (German-Japanese Energy Transition Council, GJETC) hat.
Oliver Wagner, Co-Leiter des Forschungsbereichs Energiepolitik in der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut, tauschte sich mit der Delegation aus und hielt einen Vortrag zum Thema Stadtwerke-Neugründungen.

Die Gäste aus Japan diskutierten mit Miarbeitenden des Wuppertal Instituts darüber, ob die Erfahrungen aus Deutschland übertragbar sind. Am Ende zeigte sich Bürgermeister Yamamoto überzeugt, dass das deutsche Stadtwerkemodell geeignet ist, um Wertschöpfung in seiner Stadt zu generieren und den Klimaschutz zu befördern. Die Stadt Miyako will daher die nächsten Schritte zur Gründung eigener Stadtwerke einleiten.


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