Vorteile des EU-Energieeffizienzpotenzials 2030

Open-Access-Artikel erschienen

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  • News 18.09.2019

Maßnahmen, die die Energieeffizienz verbessern, reduzieren nicht nur Treibhausgasemissionen, sondern verringern unter anderem auch die Luftverschmutzung und die daraus resultierenden Auswirkungen auf Gesundheit und Ökosysteme, sie verringert den Ressourcenverbrauch und hat positive Auswirkungen auf Arbeitsmärkte sowie die Energiepreise und -sicherheit.

Diese Zusammenhänge wurden in zahlreichen früheren Forschungsarbeiten untersucht, jedoch kaum in einem konsistenten EU-weiten Ansatz. Daher widmet sich der Artikel "The Multiple Benefits of the 2030 EU Energy Efficiency Potential" mit diesem Thema. Der Beitrag erschien im Journal "Energies", an dem unter anderem Johannes Thema, Felix Suerkemper, Jens Teubler, Dr. Stefan Thomas und Jana Rasch vom Wuppertal Institut arbeiteten, und basiert auf gemeinsamen Forschungsarbeiten mit vier weiteren europäischen Institutionen. Sie entwickelten ein Energieeffizienz-Szenario für die gesamte Europäischen Union (EU) und quantifizierten anschließend deren zusätzliche Auswirkungen für alle EU-Mitgliedstaaten. Dafür verwendeten sie bestehende methodische Ansätze und teilweise weiterentwickelte Methoden. Das Autorenteam integrierte die quantifizierten Effekte in eine Kosten-Nutzen-Analyse: "Nach unserer konservativen Schätzung machen die zusätzlichen Nutzen mindestens 50 Prozent der Energiekosteneinsparungen aus – an vorderster Stelle Auswirkungen beispielsweise durch weniger Luftverschmutzung und positiver Gesundheitseffekte und Verringerung der Energiearmut. Gesamtwirtschaftliche Effekte sind mit die größten, konnten in die Kosten-Nutzen-Analyse aber nicht mit aufgenommen werden", sagt Johannes Thema aus dem Forschungsbereich Energiepolitik in der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut.

Der komplette Artikel ist Open Access und kostenfrei im nachfolgenden Link zu finden.