Am Dienstag, den 31. Mai 2005, ab 16:00 Uhr laden die Träger des Interdisziplinären Fernstudiums Umweltwissenschaften (infernum), die FernUniversität in Hagen und Fraunhofer UMSICHT, zur feierlichen Unterzeichnung des Kooperationsvertrags mit dem Wuppertal Institut nach Hagen ein. Im Rahmen des Festakts erhalten die ersten drei infernum-AbsolventInnen dieses Jahres ihre Masterurkunden. Sämtliche Beteiligte stehen für Interviews zur Verfügung.
Die FernUniversität in Hagen und das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (UMSICHT) bieten seit November 2000 gemeinsam das Interdisziplinäre Fernstudium Umweltwissenschaften (infernum) an. Ziel des viersemestrigen Weiterbildungsstudiums ist es, AbsolventInnen verschiedenster Fachrichtungen aktuelles, praxisnahes und umfassendes Umweltwissen sowohl der eigenen als auch anderer Disziplinen zu vermitteln.
Mit dem ersten akkreditierten, interdisziplinären Fernstudiengang Deutschlands im Bereich Umweltwissenschaften, der mit dem "Master of Environmental Sciences" abschließt, wollen die Initiatoren Bildung für eine nachhaltige Entwicklung fördern. Ihr Ziel ist es, das Thema "Nachhaltigkeit" mit seinen ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekten den Studierenden fächerübergreifend nahe zu bringen.
"Soll künftig in jedem Bereich des Lebens, der Politik, der Wirtschaft, im Privat- und Gesellschaftsleben 'Nachhaltigkeit' praktiziert werden, muss die Bildung das Fundament dafür legen", sind sich die Unterzeichner der Rahmenvereinbarung für die Kooperation im Fernstudiengang Umweltwissenschaften einig. Und so freut es das Professoren-Trio Hoyer (Rektor FernUniversität in Hagen), Weidner (Leiter Fraunhofer UMSICHT) und Hennicke (Präsident Wuppertal Institut) besonders, dass sich die Fächervielfalt des Lehrangebots bei infernum durch die Kooperation mit dem Wuppertal Institut um drei neue Querschnittsmodule zu den Themen "Angewandte Systemanalyse", "Ökologische Mobilität" sowie "Nachhaltigkeitspolitik" erweitert.
infernum-Studierende lernen, wie Geistes-, Gesellschafts-, Wirtschafts-, Rechts-, Ingenieur- und NaturwissenschaftlerInnen an das Thema Nach-haltigkeit herangehen. Dies hilft ihnen künftig dabei, fächerübergreifende Lösungen komplexer umweltwissenschaftlicher Aufgaben zu erarbeiten. Die Vertragsunterzeichnung am 31. Mai ist somit ein weiterer Schritt im Sinne der Vereinten Nationen, die für die Jahre 2005 bis 2014 die Dekade der "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgerufen haben, um die Gesellschaft auf nachhaltiges Denken vorzubereiten.
Pressemitteilung des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH
im Wissenschaftszentrum Nordrhein-Westfalen
ViSdP: Prof. Dr. Peter Hennicke, Präsident
Kontakt: Öffentlichkeitsarbeit, Dorle Riechert
Tel. +49 (0)202 2492-180, Fax +49 (0)202 2492-108
E-Mail: pr@wupperinst.org
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