In ihrer Dissertation "Lobbying für erneuerbare Energien. Das Public-Affairs-Management von Wirtschaftsverbänden während der Gesetzgebung" beschäftigt sich Alexandra Seibt mit Kommunikationsweisen, die zu dem Erfolg von Verbänden in Hinblick auf den Ausbau regenerativer Energiequellen geführt haben. Verbände arbeiten öffentlichkeitswirksam an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft; welcher Einfluss wird ihnen dabei an der Gesetzgebung zuteil? Und wie managen sie die verschiedensten Interessen der unterschiedlichen Felder und Akteure sowie die Folgen von gesellschaftlichen Wandlungsprozessen unter dem zunehmenden Wettbewerbsdruck?
Die zentrale Forschungsfrage der Arbeit Seibts lautet: Wie lässt sich unter den neuen Herausforderungen die Kommunikation von Verbänden systematisch beschreiben und bewerten? Mittels kommunikations- und politikwissenschaftlicher Ansätze beschreibt sie den Wandel der Verbandswelt hin zu einem "mediatisierten Lobbyismus". Das Public-Affairs-Management der Verbände betrachtend untersucht die Autorin diesen Wandel am Beispiel der Verbände der Erneuerbaren-Energie-Branche während der Novellierung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes. Dabei weist sie bei den Verbänden einen wachsenden kombinierten Einsatz von öffentlichen und nicht-öffentlichen Kommunikationsstrategien im Sinne des PA-Managements nach.
Die Dissertation ist bei Springer VS-Verlag erschienen und als Softcover-Ausgabe oder e-Book erhältlich.
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