Schmutzige Wäsche - Woher kommt unsere Kleidung?

Ausstellung am Wuppertal Institut zeigt die Folgen globaler Textilherstellung

Wuppertaler Schwebebahn
  • News 12.04.2019
  • Ort Wuppertal
Färberei in chinesischer Industrieregion
Lagerraum einer Färberei in der Industrieregion Shaoxing Binhai (China) 2011. Quelle: Lu Guang/Greenpeace

Die Greenpeace-Ausstellung "Schmutzige Wäsche – Woher kommt unsere Kleidung?" ist vom 10. April bis zum 3. Mai 2019 im Foyer des Wuppertal Instituts zu sehen. Während im Investorenkubus am neuen Döppersberg in Wuppertal die umstrittene Modekette "Primark" eine Filiale eröffnet, können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger beim Besuch der Ausstellung kritisch mit den Folgen der globalen Textilherstellung für Mensch und Umwelt auseinandersetzten.

Auf 15 Plakaten sind Texte und Fotos rund um das Thema FastFashion, Textilchemikalien und Produktionsbedingungen zu sehen. Die Ausstellung nimmt insbesondere die elf besonders schädlichen Substanzen unter die Lupe, die in der Textilherstellung eingesetzt werden und für deren Verbot sich Greenpeace im Rahmen der weltweiten Kampagne "Detox" international einsetzt.
"Jedes Jahr werden weltweit rund 80 Milliarden Kleidungsstücke produziert. Ein riesiger Markt, der die Ressourcen unseres Planeten strapaziert und Arbeitsrechte und Umweltschutz mit Füßen tritt. So setzt die Textilindustrie bei der Herstellung von Jeans, Shirts, Outdoor- und Funktionskleidung etc. erhebliche Mengen gesundheits- und umweltgefährdender Chemikalien ein", heißt es in der Veranstaltungsbeschreibung von Greenpeace Wuppertal.

Am Dienstag, 16. April, am Tag der Primark-Eröffnung, laden das Wuppertal Institut und Greenpeace um 16 Uhr zu einer Führung durch die Ausstellung mit einer kurzen inhaltlichen Einführung ein. Außerdem steht von 15 bis 17 Uhr das "Gefairt" – ein fahrbares Geschäft für ökologische und faire Mode – vor dem Gebäude des Wuppertal Instituts.
Die Ausstellung "Schmutzige Wäsche – Woher kommt unsere Kleidung?" kann seit dem 10. April bis zum 3. Mai 2019 im Foyer des Wuppertal Instituts, Döppersberg 19, 42103 Wuppertal, von Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr und freitags bis 15 Uhr besucht werden. Die Ausstellung ist auch für Schulklassen ab ca. 14 Jahren geeignet.