Die "lebenswerte" Straße in resilienten urbanen Quartieren

Wuppertal Report Nr. 17 erschienen

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  • News 25.05.2020

Urbane Räume sehen sich verschiedenen ökologischen, sozialen und ökonomischen Herausforderungen gegenüber, die nur mit neuen oder veränderten Handlungs- und Planungsansätzen bewältigt werden können. Der Klimawandel ist mit seinen Folgen besonders für Städte die ökologische Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Städte sind als Wohnort, Heimat, Arbeits- und Produktionsstätte gleichzeitig Verursacher und Betroffene des Klimawandels. Extremereignisse wie Starkniederschläge und Hitzeperioden zum Beispiel gefährden Städte besonders. Grüne Infrastrukturen dienen nicht nur der Anpassung an Klimawandelfolgen, sondern bieten gleichzeitig das Potenzial für die Schaffung neuer Lebensräume, um so beispielsweise das Artensterben zu mindern und zu stoppen.

Der Wuppertal Report "Die 'lebenswerte' Straße in resilienten urbanen Quartieren" untersucht die Frage, wie eine Transformation von urbanen Quartierstraßen hin zu "lebenswerten" Stadt- und Straßenräumen funktionieren kann. Das Konzept der lebenswerten Straße betrachtet eine Straße nicht nur als Verkehrsraum, sondern als Ökosystem, öffentlichen Raum, Energieproduzenten und Naherholungsgebiete für Menschen. Der Report untersucht, was eine "lebenswerte" Straße ausmacht, stellt Beispiele für solche Straßen vor und gibt konkrete Umsetzungsempfehlungen.

Verfasst wurde der Wuppertal Report von Dr. Steven März, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsbereich Stadtwandel in der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik unter der Mitarbeit von Dr. Ralf Schüle, einem ehemaligen Mitarbeiter des Instituts, der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Carina Koop aus dem Forschungsbereich Stoffkreisläufe in der Abteilung Kreislaufwirtschaft und Lena-Katharina Peter, wissenschaftliche Hilfskraft im Forschungsbereich Stadtwandel in der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik.

Der Wuppertal Report "Die 'lebenswerte' Straße in resilienten urbanen Quartieren" steht auf dem Publikationsserver des Wuppertal Instituts zum Download zur Verfügung.


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