Humboldt n: Auszeichnung des LesSON-Projektes in der Kategorie Reallabore

Verleihung des 1. "Humboldt n"-Preises für Nachhaltigkeit

  • News 05.12.2023
Überkundenübergabe (von links): Prof. Dr. Birgitta Wolff, Beiratsvorsitzende des "Humboldt n"-Beirats und Rektorin der Bergischen Universität Wuppertal, Junior Researcherin Lynn Verheyen und Senior Reseracher Dr. Steven März aus dem Forschungsbereich Stadtwandel am Wuppertal Institut sowie Dr. Jörg Mittelsten Scheid, Stifter des Preises und Ehrenvorsitzender des Beirates Vorwerk SE & Co. KG, der die Urkunde überreicht hat. Copyright: eventfotograf.in

Unter der Schirmherrschaft des Wuppertaler Unternehmers Dr. Jörg Mittelsten Scheid wurde am 4. Dezember 2023 erstmals der Humboldtⁿ-Preis für Nachhaltigkeit an drei vielversprechende Best-Practice-Projekte verliehen. In der engeren Auswahl waren acht Nominierungen der Universitäten in Nordrhein-Westfalen und des Wuppertal Instituts. Die hochkarätige Jury aus Nachhaltigkeitsexpert*innen wählte in ihrer Sitzung am 16. Oktober 2023 die Gewinner-Teams aus.
Im feierlichen Rahmen des Glaspavillons der Universität Duisburg-Essen stellten die Ausgezeichneten ihre Projekte der Landesrektorenkonferenz und Vertretenden des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft vor, das Humboldtn als Initiative der Universitäten fördert.

Humboldtⁿ prämiert vielfältige Ideen

Das gestiftete Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro wird gleichwertig unter den drei ausgewählten Projekten aufgeteilt, um deren jeweilige Bedeutung zu würdigen. Aus den Einreichungen kristallisierten sich folgende thematische Schwerpunkte heraus: Lehre, Reallabore und Technologietransfer.

In der Kategorie "Reallabore" gewann das Projekt "Lebenswerte Straßen, Orte und Nachbarschaften" – kurz LesSON –, geleitet von Dr. Steven März, Senior Researcher im Forschungsbereich Stadtwandel am Wuppertal Institut. Innerhalb des Projekts wird der Dreiklang aus Klimaanpassung, Verkehrswende und Aufenthaltsqualität berücksichtigt, um so zukunftsfähige urbane (Straßen-)Räume zu entwickeln. "Der Preis ist eine tolle Anerkennung für das gesamte Projektteam und die insgesamt neun Kommunen, mit denen wir in den letzten drei Jahren intensiv zusammengearbeitet haben. Er bestätigt, dass sich innovative Ideen für den Umbau unserer Straßen und Städte auszahlen und gibt uns Rückenwind für die nächsten Schritte", freut sich der Wissenschaftler über die Auszeichnung.

In der Kategorie "Lehre" gewann die digitale Ringvorlesung "Digital Medicine goes Planetary Health", geleitet von der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Julia Nitsche an der Universität Witten/Herdecke. In der Kategorie "Technologietransfer" gewann das Projekt "Holzbau-GIS". Das webbasierte, auf Entscheidungstragende zugeschnittene Kommunikationstool soll Kommunen helfen, die zusätzlichen Treibhausgas-Einsparpotenziale zu ermitteln, die sich durch verstärkte Umsetzung von Holzbau ergeben können.


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