WWF-Webinar: Ressourcenleicht Leben 2045

Ressourcenkonsumziele gesellschaftlich gestalten – die Mehrheit will es

  • Termine 14.04.2026
  • Ort online

Preisschocks bei Energie, gestörte Lieferketten und geopolitische Spannungen zeigen es deutlich: Deutschlands rohstoffintensive, global vernetzte Wirtschaft ist verletzlich. Gleichzeitig liegt der Ressourcenverbrauch in Deutschland bei rund 16 Tonnen pro Person und Jahr – nachhaltig wäre laut wissenschaftlichen Studien etwa die Hälfte. Der Übergang zu einer kreislauforientierten und ressourcenschonenden Wirtschaftsweise wird damit zur zentralen Zukunftsaufgabe.

Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie: noch nicht in der Praxis angekommen

Zwar hat die Bundesregierung eine nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie beschlossen. In den aktuellen Debatten dominieren jedoch weiterhin Recycling und technologische Lösungen. Ansätze zur direkten Reduktion des Ressourcenverbrauchs hingegen – wie Vermeidung, Reduktion und Wiederverwendung, also höhere R-Strategien – spielen bislang kaum eine Rolle. Auch verbindliche Ziele zur Reduktion des Ressourcenverbrauchs, gesellschaftliche Fragen der Transformation und geeignete politische Rahmenbedingungen für Verhaltensänderungen werden noch zu wenig adressiert.

Die Mehrheit der Deutschen will ressourcenleicht Leben

Das Team des WWF-Projekts "Ressourcenleicht Leben 2045" hat gemeinsam mit Bürger*innen Zukunftsbilder und Personas für ein gutes Leben mit halbiertem Ressourcenverbrauch entwickelt und durch eine repräsentative Umfrage ergänzt. Die Ergebnisse zeigen: 55 Prozent der Bevölkerung finden ein Leben mit 8 Tonnen Ressourcenverbrauch attraktiv – wenn die Rahmenbedingungen stimmen. 58 Prozent der Deutschen unterstützen gesetzliche Maßnahmen zur Senkung des Ressourcenverbrauchs.

Im WWF-Webinar "Ressourcenleicht Leben 2045: Ressourcenkonsumziele gesellschaftlich gestalten" stellt das Projektteam am 14. April ab 11 Uhr die zentralen Ergebnisse des Projekts vor, gemeinsam mit Partnern aus dem Wuppertal Institut, dem Öko-Institut, Politics for Tomorrow und Ellery Studio. Die beteiligten Expert*innen diskutieren, welche Schritte jetzt nötig und sinnvoll sind, um den Pro-Kopf-Ressourcenverbrauch in Deutschland zu halbieren. Vonseiten des Wuppertal Instituts mit dabei: Dr. Monika Dittrich, Senior Researcherin im Forschungsbereich Zirkuläre Systeme.

Die Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldungen sind bis zum 13. April 2026 möglich.


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