Räume und Ressourcen für partizipative und transdisziplinäre Forschung

Konferenz PartWiss 2026: Themenvorschläge können bis 27. April eingereicht werden

  • News 02.04.2026
  • Ort Berlin

Die Konferenz PartWiss 2026, die vom 2. bis 4. September 2026 in Berlin stattfindet,  lädt dazu ein, gemeinsam ungewöhnliche Wege der Wissensproduktion zu erkunden. Im Zentrum steht das Jahresthema „Räume und Ressourcen für partizipative und transdisziplinäre Forschung”. Es handelt sich um einen Aufruf zum gemeinsamen Lernen, sich zu komplexen gesellschaftlichen Herausforderungen zu positionieren und andere Perspektiven für die gemeinsame Gestaltung von Handlungsräumen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft sowie zwischen Theorie und Praxis zu entwickeln.

Partizipative und transdisziplinäre Forschung gewinnt zunehmend an Bedeutung: Sie schafft physische, psychische, soziale, digitale und metaphorische Räume, in denen Wissen entsteht. Dafür sind personelle, zeitliche, infrastrukturelle, finanzielle und weitere Ressourcen nötig. Die Konferenz will diese Räume sichtbar machen und gemeinsam mit den Teilnehmenden neue Möglichkeiten für zukunftsfähige Transformationen erproben. Ob im Kiez, im Reallabor, auf der Straße, in digitalen Plattformen oder in den Gedankenräumen der Beteiligten: Inspiriert von Unconferencing-Ansätzen setzt die Konferenz dabei auf eine innovative Mischung aus klassischen und neuen Formaten.

Die PartWiss 2026, zu dessen Programmkommission in diesem Jahr auch das Wuppertal Institut zählt, versteht sich als Ort der Begegnung, des Wissensaustauschs und der Experimentierfreude. Sie geht über klassische Vorträge hinaus und wird räumlich und inhaltlich im Rahmen eines Festivaltages als vielfältiges, interaktives Erlebnis gestaltet. Das Jahresthema Räume und Ressourcen spielt auch unmittelbar eine Rolle während der Tagung: Die Veranstalter planen eine Umgestaltung der Seminarräume und weisen darauf hin, dass die Beiträge auch in ungewohnten räumlichen Settings stattfinden werden. Durch Exkursionen zu lokalen Projekten und Initiativen reicht die Konferenz auch in den städtischen Raum Berlins hinein. Kreative, künstlerische und interaktive Formate, wie Performances, Experimente oder Trainings, schaffen Dialogräume für gemeinsame Reflexion, Austausch und Erkenntnisgewinn.

Die Konferenz setzt auf Vielfalt und Interaktion. Die Formate dienen nicht nur der Vermittlung von Inhalten, sondern schaffen auch konkrete Anlässe für unmittelbare Teilhabe, gemeinsame Erkenntnisse und nachhaltige Erfahrungen. Beiträge können in den folgenden fünf Formatgruppen eingereicht werden. Bei der Einreichung sind jeweils das gewählte Format sowie der Bezug zu mindestens einem der drei Themenschwerpunkte anzugeben: Interaktionen, Exponate, Exkursionen, Trainings oder Impulse. Besonders willkommen sind Vorschläge für Beiträge aus allen wissenschaftlich-theoretischen und praktischen Perspektiven, die Bezüge zu Partizipation und Transdisziplinarität in der Forschung haben und Einblicke in konkrete Aktivitäten bieten. Die Konferenz bietet darüber hinaus ein breites Portfolio an Formaten und ermutigt ausdrücklich, diese Bandbreite zu nutzen.

Die Veranstaltung richtet sich an Wissenschaftler*innen aus allen Disziplinen, Praxisexpert*innen aus Zivilgesellschaft, Politik, Kultur und Wirtschaft sowie engagierte Bürger*innen. Vorschläge bitte mit Angabe zum gewünschten Format und zum gewünschten Themenschwerpunkt bis zum 27. April 2026 einreichen über den unten stehenden Link.


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