Im Sommersemester 2026 findet die Ringvorlesung "Klimakrise und Nachhaltigkeit" zum zehnten Mal statt. Unter dem Leitthema "Ein gutes Leben für alle – wie bekommen wir das hin?" widmet sich die Reihe einer der zentralen Fragen nachhaltiger Entwicklung: Wie lassen sich Wohlstand, Lebensqualität und soziale Gerechtigkeit weltweit sichern, ohne die planetaren Grenzen zu überschreiten?
Organisiert vom Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit (transzent), dem Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA), den Students for Future der Bergischen Universität Wuppertal (BUW) sowie dem Wuppertal Institut, bringt die Veranstaltungsreihe wissenschaftliche Perspektiven mit praxisnahen Fragestellungen zusammen. Erstmals finden alle Termine vollständig digital statt und ermöglichen so eine ortsunabhängige Teilnahme.
Am 2. Juni 2026 steht die Frage im Mittelpunkt, wie eine sozial-ökologisch gerechte Wirtschaft gestaltet werden kann. Dabei wird insbesondere beleuchtet, wie unterschiedliche gesellschaftliche Perspektiven in Transformationsprozesse integriert werden können.
Lotte Nawothnig, Researcherin im Forschungsbereich Energiepolitik am Wuppertal Institut, und Prof. Dr. Daniela Gottschlich, Professorin für Nachhaltigkeit und Gesellschaftsgestaltung an der Hochschule für Gesellschaftsgestaltung diskutieren unter dem Titel "Genug ist für alle gut: Ökonomie sozial-ökologisch und intersektional gerecht neu denken und gestalten" Ansätze für eine gerechte Ökonomie. Neben Wachstumskritik und Lösungsansätzen stehen unter anderem gelernte Lektionen aus den letzten 50 Jahren feministischer Diskurse zu Nachhaltigkeit im Fokus.
Im Anschluss der Vorträge können Teilnehmende mitdiskutieren und ihre Perspektiven einbringen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Studierende, die das Modul "BIL305 Erziehung und Bildung" im Lehramt sowie das Modul "OPB307 Transformation und Nachhaltigkeit" im kombinatorischen Bachelor belegt haben, können sich die Ringvorlesung anrechnen lassen. Fragen zur Anrechnung können an transzent@uni-wuppertal.de gesendet werden.
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