In den Analysen werden entweder einzelne (Werk)stoffe, mögliche Substitute oder Stoffgruppen bezüglich ihrer Materialintensität (Tonne Ressourcenverbrauch pro Tonne Werkstoff) analysiert. Produkte, die die gleiche Dienstleistung erfüllen und aus einander substituierbaren Werk- oder Baustoffen bestehen, werden bezüglich ihrer Materialintensitäten (Tonne Ressourcenverbrauch pro Produkt bzw. Dienstleistung) miteinander verglichen. Im Bereich der Stahlveredler liegen bisher nur unzureichende Produktanalysen vor. Die allgemeine Datenverfügbarkeit ist entsprechend gering. Auch mit Hilfe der umfassenden Unterstützung durch die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR, Hannover), die weltweite Kontakte zu Abbaubetrieben unterhält, konnte die Datenlage nur teilweise verbessert werden: So konnten durch jahrelange, weltweite Untersuchungen von Nickelerzlagerstätten durch die BGR grundlegende Informationen über die Abbausituationen und den damit verbundenen Materialintensitäten von Ferronickel erarbeitet werden. Im MIPS-Konzept werden die Kategorien Material (hier rein abiotische Rohstoffe), Wasser und Luft unterschieden: Ist die Datenlage bei dem MI-Wert Material noch vergleichsweise gut, so sind in der Regel Wasser- und Luftverbrauchsdaten der spezifischen Prozesse nicht vorhanden.
Christa Liedtke, Thomas Merten, Michael Kuhndt, Beatrice Baku:
Materialintensitätsanalysen von Grund-, Werk- und Baustoffen (3)
Die Stahlveredler: Ferro-Chrom und Ferro-Nickel
Wuppertal Paper Nr. 38 (Juli 1995)
Bezug: Nur als Hardcopy erhältlich. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an: pr@wupperinst.org
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