Es wird eine Methodik vorgestellt, mit deren Hilfe der Umweltverbrauch der bundesdeutsche Produktionssektoren auf der Basis des Übersichts-Indikators Material Input analysiert werden kann, um diesen den innerdeutschen Käufen nach Verwendungszwecken und Bedarfsfeldern zuzuordnen. Dabei stehen folgende Fragen im Vordergrund:
(1) Wie groß ist der vorgelagerte Material Input der Produktionsbereiche, welche Güter an die Letzte Verwendung liefern?
(2) Wie können diese vorgelagerten Stoffströme auf die Käufe der privaten Haushalte und den Staatsverbrauch projiziert werden?
(3) Wie sind diese Käufe mit ihren vorgelagerten Stoffströmen den Bedarfsfeldern "Wohnen, Ernährung, Bekleidung, Gesundheit, Bildung, Freizeit, gesellschaftliches Zusammenleben und Sonstiges" zuzuordnen?
Die Methodik ist darauf angelegt, physische Input-Output-Tabellen und Investitionstabellen zu verrechnen. Da diese zur Zeit noch nicht zur Verfügung stehen, werden die monetären Tabellen für das Jahr 1990 (alte Bundesländer) zugrundegelegt. Diese werden in Outputkoeffizienten-Matrizen umgerechnet und mit den Daten zum inländischen Material Input aus der Umwelt und den vorläufigen Daten zum Material Input importierter Gütergruppen kombiniert.
Ralf Behrensmeier, Stefan Bringezu:
Zur Methodik der volkswirtschaftlichen Materialintensitätsanalyse: Der bundesdeutsche Umweltverbrauch nach Bedarfsfeldern
Wuppertal Paper Nr. 46 (November 1995)
Bezug: Nur als Hardcopy erhältlich. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an: pr@wupperinst.org
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