CREEA

Compiling and Refining Environmental and Economic Accounts

  • Projekt-Nr.3339
  • Laufzeit 04/2011 - 05/2014

Das Ziel des Projektes CREEA ist es, die Umweltökonomischen Gesamtrechnungsprinzipien entsprechend der SEEA 2012 zu verfeinern, diese im Rahmen der Datensammlung auf Praxistauglichkeit zu testen, systematische Unstimmigkeiten aufzuspüren und zu beheben, sowie durch Fallstudien den Mehrwert derart harmonisierter Datensätze zu illustrieren. Das Projekt umfasst die Bereiche Materialien und Abfälle, Energie und Klimawandel (Kyoto-Bilanzierung), Wasser und Forst. CREEA nutzt dabei jene Erfahrungen, die in vorangehenden Projekten zur Bildung harmonisierter Datensätze im Rahmen von integrierten Umweltökonomischen Gesamtrechnungen beziehungsweise Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen gewonnen wurden, insbesondere in EXIOPOL, FORWAST und einer Reihe von Projekten für Eurostat zur Entwicklung einer europäischen Umweltgesamtrechnung.

CREEA wird die Datenbank EXIOBASE weiterentwickeln, welche im Projekt EXIOPOL entstanden ist, einerseits um die Erweiterung von EXIOBASE um physische Input-Output-Tabellen, andererseits durch die Aktualisierung sowohl der monetären Aufkommens- und Verwendungs-Tabellen, als auch deren physische Umwelterweiterungen. Dadurch wird ein physisches und monetäres globales multiregionales Input-Output Tabellensystem von Aufkommen und Verwendung entstehen, das mehr als 150 industrielle Sektoren und 180 Produktgruppen aufweist, 30 Emissionen und 80 Materialkategorien abdeckt und auf einer regionalen Differenzierung von 43 Ländern plus den Rest der Welt beruht.

Die entsprechend der SEEA 2012 (System of Environmental-Economic Accounts) konsolidierte EE-MRIOT, einem multiregionalen System von Input-Output-Tabellen mit Umwelterweiterungen, inklusive der physischen Aufkommens- und Verwendungstabellen (PSUT) stellt einen herausragenden Beitrag dar, der vielfältige internationale umweltökonomische Analysemöglichkeiten ermöglicht.


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