Ressourcenschonung und Postwachstum - PoWaRes

Ansätze zur Ressourcenschonung im Kontext von Postwachstumskonzepten

  • Projekt-Nr. 650776
  • Laufzeit 12/2015 - 11/2018

Die gegenwärtigen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Institutionen sind auf wirtschaftliches Wachstum (gemessen am Bruttoinlandsprodukt) ausgerichtet. Während dies in den vergangenen Jahrzehnten zu einem vergleichsweise sehr hohen Lebensstandard geführt hat, sind damit starke Umweltbelastungen, die Übernutzung der natürlichen Ressourcen, globale Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten gegenüber zukünftigen Generationen verbunden. Die Umweltpolitik allein hat den Ressourcenverbrauch nicht so umfassend vom wirtschaftlichen Wachstum entkoppeln können, dass eine ressourcenschonendere Gesellschaft entstanden wäre.

Vor diesem Hintergrund zielt das Vorhaben "Ansätze zur Ressourcenschonung im Kontext von Postwachstumskonzepten" darauf ab, eine systematisierende Bestandsaufnahme von Postwachstumskonzepten vorzunehmen, Stärken und Schwächen der Konzepte herauszuarbeiten, die Wachstumstreiber und -abhängigkeiten von verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen zu identifizieren, die Beiträge von Postwachstum und der in ihnen enthaltenen Maßnahmenvorschläge hinsichtlich ihres Potenzials zur Ressourcenschonung zu evaluieren sowie mögliche Wirkungen auszuloten, und - aufbauend auf den Ergebnissen – ein Konzept einer ressourcenschonenden Gesellschaft sowie Transformationspfaden dorthin zu entwerfen.

Die Analyse knüpft dabei an Ergebnissen der Enquete-Kommission "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität - Wege zu nachhaltigem Wirtschaften und gesellschaftlichem Fortschritt in der Sozialen Marktwirtschaft" des Deutschen Bundestages an.