Bergische Klimagespräche

  • Projekt-Nr. 651376
  • Laufzeit 07/2017 - 12/2019

(Erste) Bergische Klimagespräche 2017: Unsere Städte – wie können sie zu Stätten von Lebensqualität und Gerechtigkeit werden?

Ab Herbst 2017 starten die Bergischen Klimagespräche, die vormals als Spiekerooger Klimagespräche bekannt waren. Organisatorisch verantwortlich für die Fortsetzung der Veranstaltungsreihe ist das Wuppertal Institut. Die wissenschaftliche Leitung liegt weiterhin bei Prof. Dr. Reinhard Pfriem und Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts, der seinerzeit auch die Spiekerooger Klimagespräche mit auf den Weg brachte.

Mit der Verlagerung in das Bergische Land werden die Klimagespräche künftig in einer Region der Frühindustrialisierung stattfinden, symbolträchtig für das, was seit Jahren als Anthropozän benannt und als wesentliche Quelle des Klimawandels markiert wird.

Die ersten Bergischen Klimagespräche finden am 28. bis 30. September 2017 im Klostersaal in Solingen-Gräfrath zur Zukunft unserer Städte statt – wie üblich mit etwa 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Am ersten Abend, 28. September 2017 ab 20 Uhr wird es eine öffentliche Vorführung des Films "Wem gehört die Stadt?" geben mit Anwesenheit der Kölner Filmemacherin Anna Ditges.

Im Vergleich zu den Spiekerooger Klimagesprächen liegt der Fokus stärker auf regionalen Entwicklungen, behält aber prinzipiell das gleiche Format. Besondere Orientierungspunkte liefern in diesem Jahr Wuppertal-Arrenberg, Köln-Ehrenfeld, der Essener Norden, das Zentrum von Oberhausen und Bielefeld-Sennestadt. An der inhaltliche Vorbereitung sind neben den Genannten auch Rainer Lucas, Prof. Dr. Lutz Becker, Davide Brocchi, Jörg Heynkes und Christian Lehmann beteiligt.

Vorab stellten und formulierten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Veranstaltungsmotto "Unsere Städte – wie können sie zu Stätten von Lebensqualität und Gerechtigkeit werden?" Thesen auf. Diese sind im nachfolgenden Link zu finden.