Capacity Building für dezentrale Akteure der Energieversorgung in Japan - Bilaterale Vernetzung und Entwicklung eines Beratungskonzeptes für den Aufbau von Stadtwerken im Rahmen relevanter Systembedingungen

  • Projekt-Nr.251373
  • Laufzeit 09/2017 - 09/2018

Deutschland hat in den vergangenen Jahren im Bereich der Dezentralisierung des Energieangebots umfangreiche Erfahrungen gesammelt. Beispiele hierfür sind bürgerfinanzierte Anlagen auf Basis erneuerbarer Energien, die Gründung von Energiegenossenschaften und kommunalen Stadtwerken sowie die Realisierung von sogenannten Bioenergiedörfern.

Im Projekt "Capacity Building für dezentrale Akteure der Energieversorgung in Japan" geht es darum, die in Deutschland gemachten Erfahrungen für japanische Kommunen in einem Beratungsbaukasten aufzubereiten. Durch einen strukturierten und intensiven Informationsaustausch sowie den Aufbau von Kommunikations- und Beratungsstrukturen sollen japanische Kommunen und regionale Energieversorger in die Lage zu versetzt werden, einen ähnlich entscheidenden Beitrag zur Energiewende – und damit zum Klimaschutz – zu leisten, wie Stadtwerke und Kommunen in Deutschland.

Neben dem Wuppertal Institut gehören Hennicke Consult und ECOS Consult zum bearbeitenden Konsortium. Als Praxispartner sind zudem auf deutscher Seite der Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) sowie die Stadtwerke Osnabrück und Wuppertal in das Projekt eingebunden. Auf japanischer Seite sind das Unternehmen NTT DATA IMC (ein japanischer Dienstleister für Kommunen) und Miyama Smart Energy als lokaler Stromversorger der Kommune Miyama eingebunden.

Auftraggeber ist das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU). Unterstützt wird das Projekt zudem vom japanischen Wirtschaftsministerium, dem Ministry of Economy, Japan (MoEJ).