SuffIn

Katalysatoren für suffizientere Infrastrukturprojekte in Deutschland und der Schweiz

  • Projekt-Nr.251508
  • Laufzeit 06/2018 - 12/2019

In Deutschland und der Schweiz mit ihren unterschiedlichen politischen Systemen werden Entscheidungen zur Entwicklung von Infrastrukturen auf unterschiedliche Weise getroffen. Innerhalb des Projekts SuffIn entwickelten die Forschenden Handlungsempfehlungen, die Entscheiderinnen und Entscheidern auf kommunaler Ebene helfen sollen, Infrastrukturen künftig hinsichtlich Suffizienz zu optimieren – also bezüglich Rohstoff- und Energieverbrauch. Dabei waren folgende Aspekte relevant:

  • Die Frage nach der Notwendigkeit und der Größe der Infrastruktur (Können bestehende Infrastrukturen beispielsweise durch Verdichtung oder Mehrfachnutzung optimaler ausgelastet werden?)
  • Neue Infrastruktur sollte konsequent ressourcen- und energieschonend errichtet und betrieben werden sowie recycelbar sein.
  • Eine nachhaltige Infrastruktur sollte so beschaffen sein, dass sie einerseits alle notwendigen Dienste erfüllt, dabei aber gleichzeitig in ihrer Nutzung eine suffiziente Lebensweise und einen nachhaltigen Lebensstil ermöglicht.
  • Projekte müssen so konzipiert und kommuniziert werden, dass sie auf möglichst große Akzeptanz stoßen und in einem demokratischen System Bestand haben.

Im Rahmen des Projektes SuffIn wurden in den Städten Basel und Köln beispielhaft Infrastrukturprojekte im Verkehrsbereich untersucht. Zum einen wurde geprüft, inwiefern es Optimierungsmöglichkeiten hinsichtlich der Suffizienz gibt. Zum anderen entwickelten die Projektpartnerinnen und -partner entsprechende politische Handlungsoptionen. Hierbei kamen "SuRe – The Standard for Sustainable and Resilient Infrastructure" und "SmartScan" zum Einsatz, die im Projekt im Hinblick auf Suffizienzaspekte getestet wurden.