Rohstoffversorgung und Ressourcenproduktivität in der Zementindustrie

Sozialpartner der Zementindustrie übergaben Studie des Wuppertal Instituts an das Bundesumweltministerium

  • News 17.11.2015

Die Initiative für Nachhaltigkeit in der deutschen Zementindustrie hat am am 12. November eine Studie des Wuppertal Instituts zur Rohstoffversorgung und Ressourcenproduktivität entlang der Wertschöpfungskette von Zement vorgestellt, die sie dem Bundesumweltministerium überreichte. Die Nachhaltigkeitsinitiative umfasst Zementhersteller, Gewerkschaften und Branchenverbände; sie hatte die Studie beauftragt. Die Übergabe nahmen die Sozialpartner und das Ministerium zum Anlass, den Start eines Ressourceneffizienz-Dialogs zu vereinbaren.

Die Studie untersucht, in welcher Weise die Zementindustrie einschließlich der nachgelagerten Betonindustrie bereits heute zur Ressourcenschonung beiträgt und welche Perspektiven sich für eine weitere Steigerung der Ressourcenproduktivität sowie eine nachhaltige Versorgung der Branche mit Primär- und Sekundärrohstoffen bieten. Entscheidend dafür sind technologisch-organisatorische Maßnahmen entlang der Wertschöpfungskette von Zement und Beton. Die Studie sieht drei Ansatzpunkte:

- die weitere Steigerung des Einsatzes von Sekundärbrennstoffen,

- die Erhöhung des Einsatzes von rezyklierten Gesteinskörnungen bei der Betonherstellung,

- die Förderung von Innovationen in der Material- und Energieeffizienz.

Die Studie "Rohstoffversorgung und Ressourcenproduktivität in der deutschen Zementindustrie" steht auf der Website "Zement verbindet nachhaltig" zum Download zur Verfügung.


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