Tagung: nachhaltig demokratisch

Sozialökologische Transformation als Schutz demokratischer Lebensformen

  • Termin 20.05.2026
  • Ort Wuppertal

Klimawandel und politische Spannungen fordern unsere Gesellschaft heraus, demokratische Werte geraten dabei zunehmend unter Druck. Deshalb widmet sich die Tagung "nachhaltig demokratisch – sozialökologische Transformation als Schutz demokratischer Lebensformen" der Frage, wie sich unsere natürlichen Lebensgrundlagen schützen und gleichzeitig unsere Demokratie stärken lassen. Die Veranstaltung findet am 20. Mai ab 13:30 Uhr am Wuppertal Institut statt.

Die Vortragenden kommen von verschiedenen Universitäten und Forschungsinstituten. Sie loten Denkformen einer nachhaltigen Demokratie aus – vom grünen Republikanismus bis zur Radikaldemokratie – und beleuchten Praxisformen nachhaltiger Demokratie und deren Potenziale, Risiken und Grenzen. Ob sorgende Stadt, 15-Minuten-Stadt, Degrowth oder Gemeinwohlökonomie: Das Wissen, wie man sich demokratisch nachhaltig organisieren kann, wird an vielen Orten bereits eingeübt und in der Praxis erprobt. Mittels dieser Gegenwartsdiagnosen erkunden die Vortragenden die Zukunftshorizonte demokratischer Gesellschaften.

Die Veranstaltung gliedert sich in zwei Themenblöcke: Zu Beginn referieren Prof. Franziska Martinsen, Professorin für politische Theorie an der Universität Duisburg-Essen, Dr. Christian Leonhardt, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Interkulturelle und Internationale Studien (InIIS) der Universität Bremen und Prof. Anna Leuschner, Professorin für Philosophie an der Bergischen Universität Wuppertal (BUW), zu Demokratietheorie in Zeiten des Klimawandels und seiner Leugnung.
Anschließend stehen die Themen demokratische Sorge und solidarische Lebensweisen im Fokus, mit Vorträgen von Prof. Jürgen Manemann, Direktor des Forschungsinstituts für Philosophie Hannover, und Prof. Silke van Dyk, Professorin für politische Soziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Konzipiert und organisiert ist die Veranstaltung von Prof. Jule Govrin (BUW), Prof. Franziska Martinsen (Universität Duisburg-Essen) und Prof. Bernd Sommer (TU Dortmund). Sie ist eine Kooperation zwischen dem Arbeitsbereich praktische Philosophie der BUW, dem Centre for Global Cooperation Research an der Universität Duisburg-Essen, dem Arbeitsbereich Umweltsoziologie der TU Dortmund, dem Wuppertal Institut und dem Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit (transzent) der BUW.

Das Platzangebot ist begrenzt, um eine Anmeldung über den untenstehenden Link wird gebeten. Die Veranstaltung richtet sich fachübergreifend an Wissenschaftler*innen, Lehrende und Studierende, alle anderen Interessierten sind aber auch willkommen.

Im Anschluss an die Tagung hält Prof. Bernd Sommer in der Wuppertaler Utopiastadt (Mirker Straße 48, 42105 Wuppertal) ab 19 Uhr einen Vortrag zum Thema "Nach der Nachhaltigkeit: Demokratische Alternativen zu Autoritarismus und Greenlash". Eine Anmeldung zum Abendvortrag ist über den gleichen Link möglich. 


Cookie-Einstellungen

Cookies helfen uns, die Website für Sie ständig zu verbessern. Mit dem Klick auf den Button "Zustimmen" erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Für weitere Informationen über die Nutzung von Cookies oder für die Änderung Ihrer Einstellungen klicken Sie bitte auf Mehr über die Verwendung und Ablehnung von Cookies.