CircCities

Circular Cities NRW

  • Projekt-Nr.352687
  • Laufzeit 02/2022 - 03/2023

Die rechtliche, politische und wirtschaftliche Ausgangslage für kommunale Akteure in der Abfallvermeidung sind vielfältig und dynamisch. Für die Akteur*innen ergibt sich dadurch eine Reihe von Herausforderungen, sofern sie ihrer Rolle als Schlüsselakteur*innen der Transformation zur Kreislaufwirtschaft gerecht werden und konkret das Thema Abfallvermeidung unterstützen wollen.

Das übergeordnete Ziel des Projekts "Circular Cities NRW" ist es, eine systematische Datengrundlage über die bisherigen Abfallvermeidungsmaßnahmen in Städten und ihre Einflussfaktoren zu schaffen.
Überdurchschnittliche Mengen von Haus- und Sperrmüll in fast allen kreisfreien Städten Nordrhein-Westfalens (NRW) haben Defizite in der Zirkularität und insbesondere in der Abfallvermeidung. Vor dem Hintergrund neuer klimapolitischer Ambitionen haben Kommunen und Länder erheblichen Handlungsbedarf. Jedoch gibt es bislang keine systematischen Erkenntnisse zum Stand der Kreislaufwirtschaftsansätze und Abfallvermeidungspolitiken, ihren institutionellen Strukturen sowie Bedingungs- und Erfolgsfaktoren in den Kommunen von NRW.

Innerhalb des Projekts wollen die Wissenschaftler*innen daher diese Wissenslücke schließen und Handlungsempfehlungen für Kommunen und die Landesregierung erarbeiten. Sie wollen für 22 kreisfreie Städte in NRW im Vergleich mit fünf Referenzfällen außerhalb Nordrhein-Westfalens systematische Erkenntnisse über Eigenschaften, Kausalfaktoren und Erfolgs- und Effizienzbedingungen von Abfallvermeidungsmaßnahmen gewinnen.

Daran arbeiten die Forschenden des Wuppertal Instituts gemeinsam mit der FernUniversität Hagen, welche federführend die Datenerhebung der 22 Fallstudien in NRW und die kausalanalytischen Untersuchungen durchführen wird. Das Wuppertal Institut ist verantwortlich für die Analyse von fünf Referenzfällen sowie die evaluative Bewertung der Effizienz und Effizienzbedingungen. Darüber hinaus wird ein Unterstützungstool für Kommunen entwickelt und ein potenzielles Förderprogramm konzipiert. Zwei Veranstaltungen, ein Stakeholder-Workshop und eine Abschlusskonferenz, begleiten das Projekt.



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