Ab 2027 wird der Digitale Produktpass (DPP) in der EU schrittweise eingeführt – zunächst für bestimmte Batterien, später für zahlreiche weitere Produktgruppen. Für viele Firmen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Zulieferfirmen, bedeutet das große inhaltliche und technische Herausforderungen. Das Projekt "easy.dpp.nrw" zielt deshalb darauf ab, eine umfangreiche Toolbox zu entwickeln, die Unternehmen beim Einstieg in das Thema Digitale Produktpässe unterstützt und ihre technische Umsetzung – insbesondere für zirkuläres Wirtschaften – so einfach wie möglich gestaltet.
Im easy.dpp.nrw-Projekt entwickelt das Wuppertal Institut, gemeinsam mit Celano, der Hochschule Ruhr West und Agathon, modulare und skalierbare DPP-Lösungsbausteine, die branchenunabhängig und sektorübergreifend funktionieren. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf der Einhaltung gesetzlicher Vorgaben: Der DPP soll Unternehmen auch ermöglichen, von zirkulärer Wertschöpfung und Wettbewerbsvorteilen zu profitieren.
Um die Praxistauglichkeit der Toolbox sicherzustellen, erprobt das Projektteam alle Ergebnisse umfassend im Unternehmensumfeld von Agathon, bevor es den easy.dpp-Softwarebaukasten veröffentlicht. Damit können Unternehmen in- und außerhalb von NRW ihre Potenziale im Bereich Digitaler Produktpässe voll ausschöpfen und den Einstieg in die Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) gezielt und einfach umsetzen.
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