ÖkÖV

Bestandsaufnahme und Strategien für die Schaffung ökonomischer Anreize für den Umweltschutz im Bereich der öffentlichen Hand

  • Projekt-Nr.4177
  • Laufzeit 09/2001 - 02/2004

Eine systematische Erschließung der Potenziale zur Ressourceneinsparung und zum Umweltschutz in öffentlichen Einrichtungen bringt eine erhebliche Kostenentlastung für die öffentlichen Haushalte.
Wege zur Nutzung dieses ökonomischen Anreizes aufzuzeigen war Ziel dieses Forschungsvorhabens. Dabei lag ein besonderes Augenmerk darauf, wie innerhalb öffentlicher Verwaltungen ökonomische Anreize in Richtung auf verstärkten Umweltschutz für Verwaltungseinheiten, Gruppen und Einzelne genutzt, geschaffen oder verändert werden können. Eine wichtige Unterstützung dabei bieten die Instrumente, die im Rahmen der Verwaltungsmodernisierung eingeführt werden, insbesondere Budgetierung, Kosten- und Leistungsrechnung sowie Zielvereinbarungen und Controlling.
Um das Forschungsziel zu erreichen, wurde zunächst eine theoretische Analyse der Anreizstrukturen für mehr Umweltschutz in Abhängigkeit vom Grad der Verwaltungsmodernisierung vorgenommen.
Im Rahmen einer Bestandsaufnahme wurden rund 20 gute Beispiele aus der Verwaltungspraxis sowie der Privatwirtschaft analysiert; 14 dieser Beispiele sind im Anhang detailliert dargestellt.
Aus den Beispielen wurden 11 verschiedene Modelle mit ökonomischen Anreizen für mehr Umweltschutz und drei zusätzliche Spezialfälle herausgearbeitet. Sie wurden nach einem gemeinsamen Raster insbesondere hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit auf die wichtigsten Handlungsfelder zum verwaltungsinternen Umweltschutz bewertet.
Abschließend wurden Wege zur Einführung ökonomischer Anreize für mehr Umweltschutz innerhalb einer Verwaltung aufgezeigt sowie Hinweise für die für die Unterstützung einer breiten Einführung der Anreizmodelle durch die Bundesregierung gegeben. Im Rahmen des Forschungsvorhabens wurde zur Verbreitung der Ergebnisse auch eine Motivationsbroschüre "Umweltschutz lohnt sich für öffentliche Verwaltungen" erstellt. Bericht und Broschüre werden vom Umweltbundesamt veröffentlicht.


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