Konzepte und Instrumente zur Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen für die Stadt Osnabrück

  • Projekt-Nr.12100
  • Laufzeit 07/2013 - 05/2014

Die Möglichkeiten Klimaschutzmaßnahmen zu finanzieren, sind vielfältig und bedienen im Energiebereich ein breites Spektrum der Teilhabe sowohl im Mehr-Ebenen-System (Kommune - Land - Bund - EU) wie auch im Rahmen der Programmatik von Unternehmen (z. B. Stadtwerke, Energieversorgungsunternehmen), unabhängiger Stiftungen oder auch bürger-naher Modelle wie beispielsweise Genossenschaftsmodelle, Bürger-Contracting und auch Crowdfunding.

Die Einflussmöglichkeit bzw. Rolle der Kommune im Rahmen der unterschiedlichen Finanzinstrumente ist dabei sehr verschieden. Teilweise kann sie eigene Haushaltsmittel in Klimaschutzmaßnahmen investieren oder als Antragsteller für Förderungen auftreten, ist also direkt Akteurin oder Mittlerin.

Ein Vorbildcharakter, also die Eigeninitiative der Kommune, ist für den Erfolg als Motivatorin unerlässlich. Zu einem glaubwürdigen und überzeugenden Auftreten gehört neben der Investition von Eigenmitteln auch, dass Kosten, die eine zusätzliche Belastung für das Klima darstellen, vermieden werden. Es gilt also Ausgaben zu identifizieren, die dem Klimaschutz entgegenstehen.

Vor diesem Hintergrund hat das Wuppertal Institut die Entwicklung und Nutzung geeigneter Finanzierungsinstrumente für die Maßnahmenumsetzung im Rahmen des "Masterplans 100 % Klimaschutz" in der Stadt Osnabrück untersucht. Aufbauend auf dem Status quo der in Osnabrück bereits genutzten Finanzierungsinstrumente wurden weitere Möglichkeiten zusammengestellt, ihre Vor- und Nachteile erläutert und in enger Abstimmung mit der Stadt hinsichtlich ihrer Relevanz für Osnabrück bewertet.


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