8. LCS-RNet Jahreskonferenz

Inhaltliche Ausgestaltung und Vorbereitung der 8. Jahreskonferenz des LCS-RNet in Wuppertal

BMUB gefördert
  • Projekt-Nr.150658
  • Laufzeit 11/2015 - 02/2017

Am 6./7. September 2016 findet die 8. Jahreskonferenz des LCS-RNet (Low Carbon Society Research Network) in Wuppertal statt. Das Netzwerk wurde 2008 auf der G8-Umweltministerkonferenz beschlossen und setzt sich aus unabhängigen wissenschaftlichen Instituten zusammen, wobei das Wuppertal Institut aus Deutschland vertreten ist. Ziel des Netzwerkes ist es, Empfehlungen für die Entwicklung einer klimafreundlichen Gesellschaft zu generieren und den Erfahrungsaustausch zwischen Industrie- und Schwellenländern zu fördern.

Im Rahmen dieses Projekts (Förderkennzeichen 03KE0026 beim BMUB) soll die Jahreskonferenz in Wuppertal sinnvoll und erfolgversprechend ausgestaltet werden. Das Wuppertal Institut als wissenschaftlicher Vertreter spielt gemeinsam mit dem BMUB als Regierungskontakt zum Netzwerk eine wichtige Rolle in der inhaltlichen Ausgestaltung der Konferenz.

Inhaltlich wird die LCS-RNet Jahreskonferenz 2016 vor allem durch den Abschluss der internationalen Vereinbarung im Rahmen der COP 21 in Paris 2015 geprägt, da nun weltweit die Frage der Umsetzung der getroffenen Vereinbarungen diskutiert wird.

  • Da die Industriestaaten nun Treibhausgasneutralität bis ca. 2050 anstreben, liegt der Fokus auf Zielen, Plänen und Aktionsprogrammen zur weitgehenden nationalen Dekarbonisierung.
  • Da auch die Schwellenländer Treibhausgasneutralität anstreben (wenngleich später), müssen diese ebenfalls Dekarbonisierungskonzepte entwickeln und die Möglichkeiten des "Leap-frogging" nutzen.
  • Dekarbonisierungspfade des internationalen Flug- und Seeverkehrs könnten diskutiert werden, da diese Sektoren treibhausgasneutral funktionieren sollen.
  • Es sollen Finanzinstrumente entwickelt und umgesetzt werden, die Kapital in die Dekarbonisierung der Energiesysteme lenken.
  • Die Konferenz soll wichtige Impulse für die deutsche Klimapolitik generieren und dazu beitragen, auch international einen förderlichen Rahmen der Energiewende zu schaffen.