Bereits zum zehnten Mal findet in diesem Sommersemester die Vorlesungsreihe "Klimakrise und Nachhaltigkeit" statt. Dieses Mal fragen die Vorträge danach: Wie können alle Menschen ein gutes Leben haben, ohne dass dabei die planetaren Grenzen überschritten werden? Los geht es ab dem 5. Mai um 18 Uhr. Für eine ortsunabhängige Teilnahme finden erstmals alle Termine digital statt. Organisiert wird die Reihe vom Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit (transzent), dem Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA), den Students for Future an der Bergischen Universität Wuppertal (BUW) und dem Wuppertal Institut.
Wuppertal, 22. April 2026: Wie ist ein gutes Leben für alle möglich und wie bekommen wir das hin? Hätte unsere Erde eine Stimme, würde sie vermutlich antworten: "Weniger ist mehr!" Doch wie gelingt ein Umdenken bei uns Menschen? Und wie gestalten wir Mobilität, Wirtschaft und Wohnräume so nachhaltig um, dass Veränderungen nicht nur angenommen, sondern als Gewinn für die Lebensqualität erfahrbar werden? Die Vorträge der aktuellen Ringvorlesung "Klimakrise und Nachhaltigkeit" geben dazu Impulse und zeigen, an welchen Strategien und Lösungen die Wissenschaft arbeitet.
Den Anfang macht Prof. Dr. Ulrich Brand, der gemeinsam mit anderen Kolleg*innen nach Alternativen zum Status quo sucht und Ideen und Konzepte für einen sozial-ökologischen Wandel entwickelt. Der Politikwissenschaftler der Universität Wien forscht zu Globalisierung und internationaler Ressourcen-, Energie- und Umweltpolitik. In seinem Vortrag am 5. Mai stellt er das von ihm mitentwickelte Konzept der "Imperialen Lebensweise" vor und teilt als Impuls für die anschließende Diskussion seine Vorstellung von einer solidarischen Lebensweise.
Die nachfolgenden Vorlesungen greifen weitere zentrale Aspekte eines Lebens innerhalb der planetaren Grenzen auf. Nach den jeweils kurzen Impulsvorträgen haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, mit den Vortragenden ins Gespräch zu kommen. Im Laufe der Reihe wird es unter anderem auch darum gehen, wie klimafreundliches Bauen und Wohnqualität zusammenpassen, wie eine Welt ohne globales Wirtschaftswachstum aussehen kann oder auch, wie sich nachhaltiger Konsum auf Unternehmen und ihre Geschäftsmodelle auswirkt.
Ziel der Vorlesungsreihe ist es, über die reine Wissensvermittlung hinauszugehen und gemeinsam zu hinterfragen, welche Hebel es gibt, damit alle Menschen die Chance auf ein gutes Leben haben. Neben Visionen geht es dabei auch um Kompromisse. Die Vorlesungen sollen Teilnehmende dazu inspirieren, ihre Sichtweisen in die Diskussionen einzubringen.
Die Reihe richtet sich sowohl an Studierende, die sich die Ringvorlesung für ihr Studium anrechnen lassen können, aber auch alle anderen Interessierten sind eingeladen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Vorlesungen finden digital statt und beginnen jeweils dienstags um 18 Uhr.
Gemeinsame Pressemitteilung
Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH
VisdP: Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer
Kontakt: Christin Hasken, Leiterin Kommunikation, Pressesprecherin
Tel: +49 202 2492-187
E-Mail: pr@wupperinst.org
Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit, transzent
Kontakt: Luisa Hieckel, Wissenschaftliche Mitarbeiterin
E-Mail: transzent@uni-wuppertal.de
Bergische Universität Wuppertal
Pressekontakt: Marylen Reschop, Wissenschaftsredaktion
Tel: +49 202 439 5632
E-Mail: reschop@uni-wuppertal.de
Students for Future Wuppertal
E-Mail: studis.wuppertal@fridaysforfuture.de
Allgemeiner Studierendenausschuss (AStA) der Bergischen Universität Wuppertal
E-Mail: vorsitz@asta.uni-wuppertal.de oder nachhaltigkeit@asta.uni-wuppertal.de
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