Sozioökonomische Begleitforschung zur gesellschaftlichen Akzeptanz von Carbon Capture and Storage (CCS) auf nationaler und internationaler Ebene

  • Projekt-Nr.3109
  • Laufzeit 04/2006 - 12/2007

Die Einführung von Carbon Capture and Storage (CCS) hat über den Bereich des Klimaschutzes hinaus weitreichende strukturelle Folgen für die heutigen Energiesysteme. Berührt werden nicht nur Fragen der technologischen, rechtlichen und ökonomischen Machbarkeit, es werden auch andere grundlegende Aspekte angesprochen, wie die gesellschaftliche Akzeptanz fossiler Energieträger als weit in die Zukunft hinein reichender Grundpfeiler der Energieversorgung. Vor diesem Hintergrund ist die Analyse sozioökonomischer Aspekte, vor allem aber die Frage der gesellschaftlichen Akzeptanz, eine wesentliche Bedingung für eine umfassende Beurteilung möglicher CO2-Abtrennungs- und -Speicheroptionen.
Projektziele:

  • Erfassung des gegenwärtigen Stands der Akzeptanzforschung
  • Analyse der Risikopotenziale und der Risikowahrnehmung
  • Darstellung der Berichterstattung zum Thema CCS
  • Analyse der Akzeptanz gegenüber CCS
  • Entwicklung eines Grobkonzeptes für eine Informationskampagne

Eingebunden in das Projekt waren zwei Begleitgruppen aus Industrie und Nichtregierungsorganisationen (NGO), mit denen ein intensiver Austausch gepflegt wurde.