KomRev

Die kommunale Effizienzrevolution für den Klimaschutz in den deutschen Städten - Voraussetzungen, Transformationspfade und Wirkungen

  • Projekt-Nr. 3154
  • Laufzeit 11/2012 - 12/2017

Im Forschungsvorhaben "KomRev" werden effiziente Energienutzungs- und Versorgungskonzepte für die kommunale Ebene am Beispiel der Stadt Rheine entwickelt. Es werden zwei technisch und wirtschaftlich machbare Konzepte einer exergetisch effizient vernetzten Gesamtversorgung für das Zieljahr 2050 erarbeitet (Zielvisionen), um eine möglichst robuste Bandbreite an Zielzuständen aufspannen und untersuchen zu können. Dies erfolgt sowohl mit Orientierung an den heutigen sektoralen Grenzen (hier Strom, Wärme, Gas und Verkehr) als auch insbesondere über die jeweiligen Grenzen hinaus, um sinnvolle Optionen von Vernetzungen bestimmen und bewerten zu können. Auf dieser Basis erfolgt eine Bestimmung geeigneter Veränderungswege (Transformationspfade), um die Zielvision robust erreichen zu können. Damit sollen richtungssichere Investitionsentscheidungen unterstützt werden. Eine exergetische Bewertung der Entscheidungsoptionen sichert eine hohe Nutzung regional verfügbarer Energieressourcen.

Die wissenschaftliche Leitung des Projektes hat das Solar-Institut Jülich der FH Aachen (SIJ) inne. Das Forschungs-Konsortium besteht neben dem SIJ aus dem Wuppertal Institut, dem Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) und der Klimaschutzstelle der Stadt Rheine. Das Wuppertal Institut bearbeitet im Projekt KomRev die Themenfelder Energiebedarfskonzepte und Verkehr sowie die detaillierte Modellierung eines ausgewählten Systemausschnitts.

Die Projektdurchführung wird durch den Projektträger Jülich unterstützt. Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit im Rahmen der Klimaschutzinitiative.