KWK-Hemmnisanalyse im Ländervergleich

Ländervergleichende Analyse unterschiedlicher infrastruktureller und energiewirtschaftlicher Voraussetzungen zur Nutzung dezentraler Kraft-Wärme-Kopplung

  • Projekt-Nr.1129
  • Laufzeit 01/2007 - 09/2007

Eine Untersuchung im Auftrag des BMWi aus dem Jahre 2005 über den unterschiedlichen Anteil der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) in verschiedenen Ländern Europas konnte belegen, dass das wirtschaftliche Wärmepotenzial der KWK in Deutschland bisher nur etwa zur Hälfte und das Strompotenzial nur zu rund einem Drittel ausgeschöpft ist. Gleichzeitig gibt es europäische Länder, die bereits vor Jahren erheblich höhere KWK-Quoten realisiert haben.

Vor diesem Hintergrund wurden in dem Projekt die wichtigsten strukturellen, energiewirtschaftlichen und sonstigen Gründe analysiert, die zu der unterschiedlichen Ausprägung der KWK-Anteile in den untersuchten europäischen Nachbarstaaten mit beigetragen haben. Exemplarisch wurden dabei sowohl die Gemeinsamkeiten als auch die Unterschiede hinsichtlich der KWK-Rahmenbedingungen in den beiden europäischen Ländern mit der höchsten KWK-Quote - Dänemark und die Niederlande - herausgearbeitet.

Darüber hinaus wurde in den betrachteten Schwerpunktländern Deutschland, Dänemark und Niederlande eine Befragung wichtiger Akteure aus Verbänden, Instituten und wissenschaftlichen Einrichtungen durchgeführt, um aktuelle und praxisnahe Experteninformationen in die Analyse mit einbeziehen zu können.

Als Ergebnis konnte in dem Projekt dargelegt werden, wo Anwender Hemmnisse für die Verbreitung der KWK in Deutschland sehen und welche energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu den Ausbauerfolgen im Ausland geführt haben.