Offsetting in CO2-Preissystemen

Potentiale und Grenzen unterschiedlicher Anforderungen (Offsetting) bei bilateralen und globalen CO2-Preissystemen

  • Projekt-Nr.250592
  • Laufzeit 08/2015 - 06/2016

Im Bericht "Offsetting in CO2-Preissystemen" analysierte ein Forscherteam die Einführung von CO2-Steuern mit einer nationalen Offsetting-Komponente sowie ihre Auswirkungen auf andere Politikfelder und gibt diesbezüglich Empfehlungen. Die Einführung von CO2-Steuern in Chile, Mexiko und Südafrika stehen hierbei im Zentrum der Analyse. Die Offsetting-Komponente bietet die Option, Emissionszertifikate einzureichen und dadurch die Steuerlast zu verringern – mit der Möglichkeit, Offsets im Rahmen der Steuer zuzulassen, verfolgen Südafrika, Mexiko einen neuen Ansatz. Auch Chile untersucht dieses Option. Der Bericht erarbeitete Ziele heraus, die die drei Länder mit der Einführung der neuen Systeme verfolgen, sowie die Bedingungen, die sie für den Einsatz von Offsets definieren. Darüber hinaus geht der Bericht auf Wechselwirkungen einer nationalen Offset-Politik mit anderen Politikfeldern ein, insbesondere in Bezug auf positive sowie negative Auswirkungen (Co-benefits und Co-costs) und langfristige Emissionsminderungspfade. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeigen Möglichkeiten auf, um Synergien zu stärken und negative Wechselwirkungen zu verringern. Darüber hinaus untersucht der Bericht prozedurale und institutionelle Vorkehrungen, die für die Zulassung eines Transfers von Minderungseinheiten über Ländergrenzen hinweg in die (geplanten) CO2-Steuersysteme benötigt werden. Nachdem Unterstützungsbedarfe sowie mögliche Quellen internationaler Klimafinanzierung definiert wurden, konzentriert sich der Bericht auf ausgewählte Aspekte zur Ausgestaltung nationaler Offsetpolitiken und leitet Empfehlungen für politische Entscheidungsträgerinnen und -träger bezüglich nationaler Offsetpolitiken ab, die darauf abzielen, ihr Potenzial zu maximieren.


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