BMM HOCH DREI

Betriebliches Mobilitätsmanagement im Bergischen Städtedreieck - Teilprojekt Wuppertal Institut

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  • Projekt-Nr.250590
  • Laufzeit 04/2016 - 12/2019

Betriebliches Mobilitätsmanagement (BMM) organisiert die Verkehre eines Unternehmens effizient und nachhaltig. Dazu gehören die Beschäftigtenmobilität, Dienstreisen und der Fuhrpark. Von einem guten Betrieblichen Mobilitätsmanagement können viele profitieren: ökonomische, soziale und ökologische Vorteile gibt es sowohl für Unternehmen und Mitarbeiter/-innen, als auch für Städte und Quartiere, Umwelt und Gesellschaft. Unternehmen können Kosten einsparen und einen Beitrag zur Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter/-innen leisten. Sie tragen dazu bei, den motorisierten Individualverkehr und CO2 zu reduzieren und die Ressourceneffizienz zu steigern.

Das Projekt soll Unternehmen in der Region dabei unterstützen, ein nachhaltig wirksames BMM zu entwickeln. Verschiedenste Akteure aus der Region werden dafür einbezogen, unter anderem Unternehmen, Einzelhandel, Wohnungswirtschaft, Hochschulen sowie öffentliche Einrichtungen. Denn es geht nicht nur um die Verbesserung der Mobilitätssituation im einzelnen Unternehmen, sondern auch um die äußeren Bedingungen, die dafür förderlich sind. Gemeinsam werden die Beteiligten Mobilitätskonzepte für das Bergische Städtedreieck entwickeln und damit die Region nachhaltig stärken.

Ein innovativer Aspekt des Projekts ist der quartiersbezogene Ansatz für das Betriebliche Mobilitätsmanagement. Dazu werden sechs Quartierstypen im Bergischen Städtedreieck ausgewählt, in denen BMM eingeführt und erprobt wird, um daraus verallgemeinerbare Erkenntnisse für ähnliche Strukturen in ganz Deutschland zu gewinnen. Durch die Kooperation im Quartier entstehen Synergien, welche die Unternehmen bei der nachhaltigeren Gestaltung der betrieblichen Mobilität unterstützen.

Das Wuppertal Institut evaluiert die Prozesse und die Wirkungen des betrieblichen Mobilitätsmanagements zusammen mit der Bergischen Universität Wuppertal. Auf dieser Grundlage werden gebiets- bzw. akteurstypenspezifische Empfehlungen entwickelt, die eine bundesweite Übertragung der im Projekt entwickelten BMM-Konzepts ermöglichen.

Das Wuppertal Institut koordiniert das Kooperationsvorhaben, das mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem Wirtschaftsministerium NRW gefördert wird.