GST-Options

Design-Optionen für die globale Bestandsaufnahme unter dem Pariser Klima-Abkommen

  • Projekt-Nr.251949
  • Laufzeit 08/2019 - 03/2020

Eines der Hauptelemente des Pariser Klimaabkommens ist die fünfjährliche Globale Bestandsaufnahme (engl. Global Stocktake, GST). Zweck des GST ist es, die Umsetzung des Pariser Abkommens zu überprüfen, um den kollektiven Fortschritt bei der Erreichung des Ziele des Pariser Abkommens und seiner Langfristziele zu bewerten. Das Ergebnis des GST soll den Vertragsstaaten als Grundlage dienen, um ihre Klimaschutzanstrengungen zu aktualisieren und zu verstärken.

In 2018 beschloss die UN-Klimakonferenz in Katowice Umsetzungsregeln für den GST, diese sind allerdings sehr allgemein gehalten. Viel wird davon abhängen, wie diese Regeln von den Staaten und den Vorsitzenden des ersten GST, der in 2022-2023 stattfinden wird, weiterentwickelt werden. Vor diesem Hintergrund soll dieses Projekt die weitere Entwicklung des GST beeinflussen, indem es Optionen und Empfehlungen für den weiteren Prozess entwickelt. Das Projekt besteht aus vier Aufgaben:

  • Erfahrungen aus ähnlichen Prozessen innerhalb und außerhalb der UNFCCC auswerten, um daraus Lektionen für den GST abzuleiten
  • Ausarbeitung, wie der GST zur Ambitionssteigerung beitragen kann und welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, damit der GST dieses Ziel erreichen kann.
  • Fragen ausarbeiten, die der GST beantworten sollte und für jede dieser Fragen den aktuellen, aufgearbeiteten Stand der Forschung
  • auf Grundlage der vorher gehenden Schritte wird das Projekt einen vollständigen Vorschlag für den Inhalt und die Abläufe des GST entwickeln.

Das Projekt GST-Options wird vom NewClimate Institute, dem Overseas Development Institute, der UNEP DTU Partnership, dem University of Maryland Center for Global Sustainability, dem World Resources Institute sowie dem Wuppertal Institut im Auftrag der Climate Works Foundation umgesetzt.


Projektteam

Projektleitung

Mitarbeiter/-innen

Auftraggeber/Förderer