Ausbau erneuerbarer Energien in ausgewählten Staaten Osteuropas

  • Projekt-Nr.1145
  • Laufzeit 12/2007 - 02/2009

Der Rat der Europäischen Union hat weitgehende Ziele für den Klimaschutz und die Energieversorgung der Europäischen Union beschlossen. So soll der Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtenergiebedarf der EU bis zum Jahr 2020 auf 20 % verbindlich erhöht werden. Außerdem werden alle Mitgliedstaaten verpflichtet, einen Anteil von 10 % Biokraftstoffen am gesamten verkehrsbedingten Benzin- und Dieselverbrauch bis zum Jahr 2020 auf kosteneffiziente Weise einzuführen.
Vor diesem Hintergrund erhielt das Wuppertal Institut vom Bundesumweltministerium (BMU) den Auftrag, die Realisierung des Gesamtausbauziels erneuerbarer Energien in Osteuropa wissenschaftlich zu begleiten. Dabei sollen die unterschiedlichen Ausgangspunkte (z. B. bestehender Energiemix), spezifischen Rahmenbedingungen und grundsätzlichen Möglichkeiten (z. B. Nutzungspotenziale erneuerbarer Energien) der Mitgliedstaaten berücksichtigt werden.
Das Wuppertal Institut begleitet die bi- und multilateralen Gespräche des BMU mit osteuropäischen Regierungsdelegationen aus wissenschaftlicher Sicht. Dabei werden die individuellen (energiewirtschaftlichen) Ausgangsbedingungen der einzelnen osteuropäischen Mitgliedstaaten analysiert, um daraus länderspezifische Beratungsmodule ableiten zu können. Schlussfolgerungen und Empfehlungen für weitere (länderspezifische) Aktivitäten bilden den Projektabschluss, in dem alle Einzelergebnisse aus den Arbeitspaketen gebündelt und wesentliche Bestandteile herausgearbeitet werden. Es sollen akteursspezifische Umsetzungsempfehlungen in den untersuchten Ländern abgeleitet und weiterer Forschungs- und Entwicklungsbedarf benannt werden.