Studie zur Konzeption eines Programms für die Steigerung der Materialeffizienz in mittelständischen Unternehmen

  • Projekt-Nr.2404
  • Laufzeit 10/2004 - 04/2005

Arbeitskosten zu senken, wird häufig als der einzige Weg gesehen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Dass die Materialkosten in unser arbeitsteiligen Wirtschaft oft auch über den Personalkosten liegen, wird vielfach übersehen. Hoch wirtschaftliche Potenziale werden so verschenkt.
Die erfolgreichen Materialeffizienz-Pioniere finden jedoch in der mittelständischen Wirtschaft (KMU) wenig Nachahmer. Im Gegensatz zu Großunternehmen scheitern Diffusionsprozesse in KMU an einer Reihe von spezifischen Schwierigkeiten und Hemmnissen. Deshalb sollen KMU im Rahmen eines bundesweiten Materialeffizienzprogramms gezielt unterstützt werden, Material effizienter zu nutzen, dabei Kosten zu sparen und Ressourcen zu schonen.
Um das Materialeffizienzprogramm zielgruppenspezifisch, effektiv und effizient gestalten zu können, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit die Arthur D. Little GmbH, das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung und das Wuppertal Institut beauftragt,

  • die vorhandenen rentablen, aber häufig nicht genutzten Potenziale der Materialeffizienz zu identifizieren, soweit möglich zu quantifizieren und ihre Umsetzungsbedingungen zu analysieren (Potenziallandkarte),
  • Politikinstrumente und Institutionen im Bereich Materialeffizienz auf nationaler und internationaler Ebene zu recherchieren, ihre Wirkung zu analysieren, und ihre
  • Übertragbarkeit auf Deutschland zu überprüfen (Programmlandkarte) und auf der Basis der Potenzial- und Programmlandkarte einen Vorschlag für die Gestaltung des Materialeffizienzprogramms vorzulegen.

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