PtX Wuppertal

EnerAct - PtX Nutzungspfade in Wuppertal (TP in "EnerAct - Energiewende und gesellschaftliche Megatrends, Konkrete Handlungsansätze")

  • Projekt-Nr.151520
  • Laufzeit 06/2018 - 06/2018

Die Digitalisierung und der demografische Wandel sind Megatrends, die die Energiewende überlagern. Mehr denn je sind daher integrierte Problemlösungskonzepte für die Umsetzung der Energiewende gefragt. Neben den technischen Aspekten sollen diese Lösungen auf die sozio-ökonomischen Charakteristika der einzelnen Regionen und Kommunen eingehen und mögliche Veränderungen durch die Megatrends berücksichtigen.

Zielsetzung des Teilprojekts ist die Analyse verschiedener Wasserstoff-Nutzungspfade auf Quartiersebene in Wuppertal in Kooperation mit den Wuppertaler Stadtwerken (WSW). Zu Beginn des Teilprojekts wird eine Übersicht über mögliche Nutzungspfade in den Sektoren Strom, Wärme und Mobilität erstellt und diese analysiert. Mithilfe einer im Teilprojekt zu entwickelnden systemischen Bewertungsmatrix sowie der Analyse der sozio-ökonomischen Situation in den entsprechenden Quartieren identifizieren die Forscherinnen und Forscher schließlich die für Wuppertal relevanten Pfade. Das Teilprojekt mündet schließlich in der Ausarbeitung eines Umsetzungskonzepts für einen ausgewählten Pfad.

Ein wichtiges Element ist die Verschneidung der Energiewende-Ziele und -Maßnahmen mit den Megatrends Demografiewandel, Urbanisierung und Individualisierung, da diese die Nachfrage nach Strom, Wärme und Mobilität beeinflussen. Zudem ist der Megatrend der Digitalisierung ein Schlüsselelement für die Umsetzung, da sie die komplexe Vernetzung verschiedener Sektoren überhaupt erst ermöglicht.

Das Projekt wird durch die Stiftung Mercator gefördert.

Projektkonsortium:
Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT (Lead), Institute for Future Energy Consumer Needs and Behaviour am E.ON Energy Research Centre der RWTH Aachen, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, Kulturwissenschaftliches Institut Essen, FIR an der RWTH Aachen, Institut Arbeit und Technik sowie der Praxispartner: Wuppertaler Stadtwerke.