MetalKIDD

Design eines zirkulären Metallmanagements mittels Metallstrategie und KI-Unterstützung für ein digitales Deutschland

  • Projekt-Nr.452011
  • Laufzeit 01/2021 - 06/2023

Digitalisierung und darauf aufbauend Künstliche Intelligenz (KI) sind starke Treiber für die Nutzung von Technologiemetallen. Deren Primärproduktion ist mit erheblichen negativen sozialen und ökologischen Wirkungen verbunden und deren Recyclingquoten liegen derzeit höchstens im niedrigen einstelligen Bereich. Für eine nachhaltige Digitalisierung bedarf es daher dringend eines verbesserten Metallmanagements. Ziel des Projektes ist daher die Erstellung einer nationalen Metallstrategie sowie die Konzeptionierung einer wertschöpfungsketten-übergreifenden KI-Lösung als Teil eines zirkulären Managements von Technologiemetallen.

Die Forschenden bearbeiten das Projekt in fünf Arbeitspaketen. In AP1 betrachten sie zunächst "KI als Problem" und schätzen metallische Stoffströme ab, die durch vermehrte Nutzung von Künstlicher Intelligenz in verschiedenen Sektoren ausgelöst werden. Gleichzeitig betrachtet der Projektpartner VDI Technologiezentrum im 2. Arbeitspaket "KI als Lösung", um das Management metallischer Stoffströme zu verbessern und den Bedarf der Primärproduktion zu reduzieren. Die Forschenden erstellen hierzu eine Landkarte von KI-Potenzialen entlang der Wertschöpfungskette. In AP3, welches das Fraunhofer-Institut for Optronik, Sytemtechnik und Bildauswertung IOSB federführend übernimmt, synthetisieren sie die Erkenntnisse in einer konzeptionellen KI-Lösung, die insbesondere umweltrelevante Hot Spots adressiert. In AP4 entwickeln die Forschenden schließlich Vorschläge für eine nationale Metallstrategie sowie eine Roadmap für KI-gestütztes Metallmanagement. In AP5 (Federführung Folkwang Universität der Künste) erarbeiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine Kommunikationsstrategie zur Sensibilisierung von Konsumierenden hinsichtlich der Umweltwirkungen von KI. Das Wuppertal Institut hat die Projektleitung inne und ist für die Arbeitspakete AP1, AP2 und AP4 federführend verantwortlich.

Das Projekt wird im Rahmen der Förderinitiative "KI-Leuchttürme für Umwelt, Klima, Natur und Ressourcen" vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit seit 1. Januar 2021 für einen Zeitraum von 30 Monaten gefördert.


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BMU gefördert


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