IN4climate.RR

IN4climate.NRW im Rheinischen Revier

  • Projekt-Nr. 152174, 152739, 152738, 152846, 152845, 152740, 352741, 352847, 153864
  • Laufzeit 11/2021 - 12/2029

IN4climate.NRW im Rheinischen Revier – kurz IN4climate.RR – ist ein gemeinsames Projekt von NRW.Energy4Climate und des Wuppertal Instituts. Es hat zum Ziel, die Transformation der Industrie im Rheinischen Revier zur Klimaneutralität strategisch zu flankieren und zu unterstützen. Dazu werden zahlreiche industrieorientierte Projekte und Forschungsthemen im Rheinischen Revier in die gesamte Transformation der nordrhein-westfälischen Industrie eingebettet, strategisch vernetzt und begleitet.

In der ersten Projektphase von 2021 bis 2025 hat IN4climate.RR den Aufbau von Netzwerken und explorativen "Zukunftslaboren" zur nachhaltigen Kohlenstoffwirtschaft, industriellen Wasserstoffwirtschaft und zirkulären Wertschöpfung vorangetrieben. In der zweiten Projektphase von 2025 bis 2029 liegt der Schwerpunkt darauf, Investitionsvorhaben zu unterstützen und die industrielle Resilienz zu steigern. Gemeinsam adressieren die Projektpartner*innen vier zentrale Technologiefelder, um die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu sichern: den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft inklusive der Anbindung an das Kernnetz, die Einführung einer nachhaltiger Kohlenstoffwirtschaft, die Etablierung einer Circular Economy sowie klimaneutrale industrielle Prozesswärme. Dabei fungiert das Projekt als Scharnier zwischen wissenschaftlichen Transformationspfaden und der betrieblichen Praxis vor Ort.

Ein wesentlicher Pfeiler von IN4climate.RR ist die angewandte Transformationsforschung, die maßgeblich durch das Wuppertal Institut erarbeitet und eingebracht wird. Die Forschenden des Instituts liefern das wissenschaftliche Fundament, um technische Innovationen in ökonomisch und sozial tragfähige Strategien zu übersetzen. Die Schwerpunkte liegen dabei auf folgenden Aspekten:

  • Resilienz industrieller Wertschöpfungsketten: Die Wissenschaftler*innen analysieren die Abhängigkeiten der regionalen Industrie von globalen Lieferketten und kritischen Rohstoffen, wie Kupfer oder Lithium. Ziel ist es, Strategien zu entwickeln, die die regionale Wertschöpfung durch verbessertes Recycling und zirkuläre Systeme absichern.
  • Innovative Governance und Kooperation: Die Forschenden untersuchen aktuelle Herausforderungen und Ansatzpunkte zur nachhaltigen Transformation der Unternehmen im Strukturwandel. Hierzu gehören cross-sektorale industrielle Kooperationen im Bereich der Kreislaufwirtschaft, die Analyse von branchenspezifischen Arbeitsmarktdynamiken und Qualifizierungsbedarfen, sowie die Entwicklung von Steuerungsstrategien für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) zur Steigerung der Widerstandsfähigkeit gegenüber Krisen.

Das Wuppertal Institut leistet durch diesen integrativen Forschungsansatz einen wesentlichen Beitrag zur aktiven Gestaltung des Strukturwandels, indem es sicherstellt, dass die industrielle Transformation neben der technischen Umsetzung auch ökologische und soziale Zielsetzungen verfolgt.

Gefördert durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) im Rahmen der STARK-Richtlinie; kofinanziert durch das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW.


BMWK gefördert

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