Das Wuppertal Institut hat sich zum Ziel gesetzt, innovatives Wirkungsmanagement als eine seiner Kernkompetenzen zu etablieren. So will es den gesellschaftlichen Mehrwert seiner Forschung weiter optimieren und die Transfermöglichkeiten weiter stärken.
Ziel des Wuppertal Instituts ist es, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bei der Bewältigung komplexer Transformationsprozesse wissenschaftsbasiert zu unterstützen. Die Wirkung der Forschungsaktivitäten steht für das Wuppertal Institut im Fokus – über den wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn hinaus. Im eigens entwickelten Wirkungsmodell unterscheidet es mit Blick auf die nachvollziehbaren Auswirkungen der Institutsarbeit fünf verschiedene erreichbare Wirkungsebenen: vom reinen Vermitteln von Wissen, über Motivation, Kompetenzaufbau bis hin zur konkreten Entwicklung von Lösungen und deren Umsetzung. Das Wuppertal Institut möchte mit seiner Arbeit so dazu beitragen, dass aus guten Ideen und wissenschaftlichen Impulsen konkrete Veränderungen werden, um die nachhaltige Entwicklung weiter zu beschleunigen.

Um ein innovatives Wirkungsmanagement als eines der Kernkompetenzen etablieren zu können, hat das Institut konkrete Wirkungs- und Transferpfade definiert, über die es Wirkung erreichen will. Um zu überprüfen, inwieweit dies Früchte trägt, setzen die Mitarbeitenden zukünftig auf eine institutsweite, systematische, strukturierte und digital gestützte Wirkungserfassung (ex post) auf der einen und Wirkungsplanung (ex ante) auf der anderen Seite – ganz im Sinne des Wissenschaftsrats der Bundesregierung, der die Bedeutung von Transferstrategien für das deutsche Wissenschaftssystem unterstreicht.
Ziel ist es, ein noch besseres Verständnis über die Wirkung der Institutsarbeit zu erzielen und den Transfer der Forschungsergebnisse in die Praxis weiter zu beschleunigen und zielorientierter auszurichten. Dafür setzt das Wuppertal Institut zukünftig noch stärker auf die enge Zusammenarbeit mit den Praxisakteur*innen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft und die gemeinsame Entwicklung von konkreten Handlungsoptionen (Co-Creation). Dazu zählen unter anderem Entwicklungsstrategien und -szenarien, Politikmaßnahmen oder Prozess- und Produktinnovationen und deren direkte Umsetzung. Mit zielgruppenspezifischen Transferformaten wird das Zukunftswissen, das aus der Transformationsforschung entsteht, zudem zukünftig noch direkter in konkrete Handlungswerkzeuge und praxisnahe Instrumente übersetzt, um viele weitere Beteiligte vor Ort zu befähigen, Veränderungsprozesse erfolgreich umzusetzen und von ihrem Mehrwert profitieren zu können.
Das Wuppertal Institut hat für die strukturelle Verankerung des Wirkungsmanagements seine Institutsleitung erweitert und eine neue Leitungsstelle "Transfer und Wirkung" etabliert, die gemeinsam mit dem Stab Strategieentwicklung und Forschungskoordination die Entwicklung und Umsetzung einer Wirkungsstrategie und die Weiterentwicklung des Wirkungsmodells koordiniert.
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