Energie-effizienz

Ohne Energie läuft nichts. Sie ist notwendig, um mobil zu sein, um es warm und hell zu haben, um Essen und Getränke zuzubereiten, Dienstleistungen zu erbringen und Produkte herstellen zu können.

Wie viel Energie dafür gebraucht wird, hängt aber von der Intelligenz und Effizienz ab, mit der sie genutzt wird. Die Möglichkeiten, die es hierzu gibt, sind unter anderem abhängig von den vorhandenen Infrastrukturen, den Wettbewerbsanforderungen und dem politisch-administrativen Ordnungsrahmen sowie den Anforderungen der Flexibilisierung und der Versorgungsökonomie.

Wärmedämmung
Große Energie-Einsparpotenziale liegen insbesondere im Gebäudebereich, wie etwa bei der Wärmedämmung eines Dachgeschosses.

Energieeinsparungen beziehungsweise Steigerungen der Energieeffizienz lassen sich an verschiedenen Stellen der Wertschöpfungskette erreichen:

  • Auf der Energie-Nachfrageseite: durch intelligente Verwendung von Energie ohne Abstriche am gewünschten Energie- und Mobilitätsnutzen (Energiesparen durch gesteigerte Endenergieeffizienz) oder durch Wechsel zu einem Energieträger, der weniger Primärenergie benötigt (Energiesparen durch Substitution). Energieeinsparungen lassen sich auch erreichen, indem weniger oder andere Energie- und Mobilitätsnutzen benötigt oder nachgefragt werden – dann ist von Energiesuffizienz die Rede, oft auch in Kombination mit Energieeffizienz. Die Analyse der Politik für Energieeffizienz und Energiesuffizienz auf der Nachfrageseite ist ein Arbeitsschwerpunkt der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik.
  • Bei der Energie-Bereitstellung: erneuerbare Energien, Kraft-Wärme-(Kälte-)Kopplung, effiziente Kraftwerke –mit diesen Themen beschäftigt sich vor allem die Abteilung Zukünftige Energie- und Industriesysteme.
  • Bei der Energieübertragung und -verteilung: zum Beispiel mithilfe energieeffizienter Transformatoren, durch Rückbau oder – in Wärmenetzen – Isolierung von Leitungen sowie Systemoptimierung.

In allen Bereichen liegen große Innovationspotenziale und Marktchancen. Diese können mit Unterstützung geeigneter Politiken und Maßnahmen erschlossen werden. Vor allem zu Energieeffizienz auf der Nachfrageseite forscht das Wuppertal Institut und berät Regierungen wissenschaftlich, wie etwa in der wissenschaftlichen Begleitforschung zur "Roadmap Energieeffizienz 2050" des Bundeswirtschaftsministeriums, mit der das Politikpaket für Energieeffizienz in Deutschland auf die Ziele für 2030 und 2050 abgestimmt wird. Innerhalb des EU-Projekts "COMBI" erarbeitete ein Konsortium von Instituten unter Federführung des Wuppertal Instituts eine umfassende Datenbasis zu den vielfältigen Nutzen der Energieeffizienz. Im Folgeprojekt “MICAT” werden die Methoden für die praktische Anwendung in der Evaluation von Politikinstrumenten weiterentwickelt. Weitere Projekte beschäftigen sich vor allem mit der Analyse von Politikpaketen und -instrumenten für Energieeffizienz in Gebäuden und bei Geräten.

Projekte

Hier finden Sie Forschungsaktivitäten im Bereich Energieeffizienz.

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